
Eisarion:
Der Sohn
des Feuers
Was bleibt dir, wenn du alles verloren hast – sogar dich selbst?
Wie viel erträgt eine Seele, ehe sie zerbricht?
Sie nennen ihn den Sohn des Feuers. Cainan Pengrayven – ein Name, den selbst die Götter hauchen. Manche mit Ehrfurcht, andere mit Abscheu. Um zu begreifen, wie aus einem verängstigten Jungen der Mann wurde, dessen Entscheidungen ganze Welten verändern, muss seine Geschichte bei seinen ersten Schritten auf einer ihm fremden Welt beginnen:
Ein brennender Wald. Ein Junge mit spitzen Ohren erwacht in Asche und Schmerz. Ohne Erinnerung, ohne Heimat, nur mit schicksalhaften Zeichen auf der Haut. Die einen hassen und verachten ihn für das, was er ist, und würden ihn lieber tot sehen. Andere beneiden ihn um die Macht, die er angeblich besitzt. Die wenigen übrigen bemitleiden ihn für das, was ihm widerfahren ist.
Tauche ein in die zerrissene Welt von Valagur – ein Ort uralten Grolls, verlorener Magie und vergessener Mysterien. Begleite Cainan Pengrayven auf seinem Weg zwischen Hoffnung und Liebe, Schuld und Verrat, immer auf der Suche nach der Antwort auf eine einzige, brennende Frage:
Wer bin ich?
Leseprobe
Wenn es ein letztes Lied gab, müsste es dann nicht auch ein erstes geben?
Das erste Lied, so schrieb Tiderius’dei Panela in seinem Keth’a’Morrion, erklang gar vor einem gewaltigen Publikum, die halbe Welt hätte es hören können. Doch, geblendet von ihrem urtümlichen Blutdurst, waren es gerade einmal zwei Seelen, die es vermochten, seine Melodie wirklich zu vernehmen. Die eine war eine Frau, sie trug es vor. Der andere war ein Mann, um den die Welt in langsamen, unausweichlichen Flammen erstarb – es war sein Blut, nach dem die Menge verlangte, das ihren unstillbaren Durst löschen und ihren gnadenlosen Hunger sättigen sollte.
Tiderius vermerkte hierzu in seinem Keth’a’Morrion: »Sie alle waren blind, als sich das größte aller Wunder vor ihren Augen abspielte. Sie verstanden nicht, dass ihr Leben, ihr Sterben – ja, alles – an diesem einen Lied hing, an seiner Entscheidung, die er daraus zog.«
MYSTERIÖS. DÜSTER. EPISCH.
EIN JUNGE OHNE ERINNERUNG. EINE WELT AM RANDE DES CHAOS.
EIN LIED, DAS ÜBER SCHICKSAL UND VERDAMMNIS ENTSCHEIDET.
»Wo bin ich? Was habe ich getan?«
Valagur ist eine Welt der Narben, eine Zufluchtswelt, seit die Erste Welt Auroria in den Fängen des Hungers unterging.
Die Ordnung ist gebrochen. Die alten Völker – einst stolze Wesen – werden gejagt, als Sklaven gehalten oder in Arenen verheizt, während die Krestus-Kirche sie zu Feinden der Menschheit erklärt.
Inmitten dieses Chaos erwacht ein fremder Junge in einem brennenden Wald: Cainan Pengrayven. Er weiß nicht, wer er ist, noch warum sein Körper unversehrt aus den Flammen steigt und alte Götternamen in seinem Inneren widerhallen. Die Menschen sehen in ihm ein böses Omen, brandmarken ihn und fürchten ihn.
Auf der Suche nach Antworten stolpert Cainan durch eine zerbrochene Welt voller Hass, in der Elfen und Orks an Ketten liegen, durch Gassen, in denen ein falscher Schritt über Leben und Tod entscheidet. Er begegnet Menschen, die ihn ausnutzen, verraten – und wenigen, die ihn trotz allem wie einen Freund behandeln. Jede Begegnung kratzt weiter an seiner makellosen Fassade aus Idealismus und Mitgefühl, bis erste Risse sichtbar werden.
Während Cainan verzweifelt versucht, sich an seine Vergangenheit zu erinnern, ist es genau dieses unbekannte Vermächtnis, das ihn quält. In ihm schlummert ein Wissen, das nicht von einem Jungen stammen kann: Bruchstücke einer anderen Welt, das Bewusstsein einer uralten Schuld sowie das Gefühl, einst Entscheidungen getroffen zu haben – und sie wieder treffen zu müssen –, an denen ganze Welten zerbrochen sind.
In der Rahmenhandlung begegnen wir Cainan Jahre später wieder: als Mann von scheinbar unermesslicher Macht, der seine eigene Geschichte in den »Großen Chroniken von Cainan Pengrayven« niedergeschrieben hat – eine schonungslose Beichte seiner Taten, seiner Versäumnisse und der dunkelsten Abgründe seiner Seele. Zwischen dem verängstigten Jungen im brennenden Wald und dem verschlossenen Mann an Bord eines Schiffes spannt sich ein gewaltiger Abgrund, über den diese Saga einen Bogen schlägt.
»Eisarion – Der Sohn des Feuers« verbindet epische High Fantasy mit psychologischer Tiefe. Eine Reise durch eine von Göttern, Kriegen und alten Liedern zerrissene Welt – und in das Bewusstsein eines Mannes, der lernen muss, mit den Folgen seiner Entscheidungen zu leben.
Erlebe den fulminanten Auftakt einer Saga, die zwischen epischer Fantasy und düsteren Abgründen die vertrauten Genregrenzen durchbricht.
Produktinformationen
Paperback
- Bindung: Softcover mit Klappenbroschur
- Veredelung: Softtouch-Beschichtung & partielle UV-Lackierung
- Papier: Munken White Cream 90g – holzfrei, naturweiß
- Format: 13,5 × 4,7 × 21 cm
- Seitenzahl: 688 Seiten
- ISBN: 978-3-911888-01-1
Hardcover
- Bindung: Hardcover-Einband, Fadenbindung
- Veredelung: Softtouch-Beschichtung & partielle UV-Lackierung
- Papier: Munken White Cream 90g – holzfrei, naturweiß
- Format: 14 × 5,7 × 21,6 cm
- Seitenzahl: 688 Seiten
- ISBN: 978-3-911888-02-8
Covergestaltung: Alexander Kopainski
Lektorat: Sabrina Schumacher
Auch als E-Book auf Amazon bzw. Kindle erhältlich.









