
14. März 2025
Endspurt – Die Reise beginnt
Kategorie: Chroniken des Verfassers
Jahre sind vergangen und unzählige Worte flossen unaufhörlich – was einst als Leidenschaft begann, nähert sich nun seinen letzten Zügen, ehe es erst richtig los geht. Als ich damals zu schreiben anfing, ahnte ich nicht im Ansatz, was daraus erwachsen würde: Nicht bloß eine einzelne Welt sollte entstehen, sondern ein ganzer Kosmos – so schier endlos, dass mir selbst manchmal schwindelt, wenn ich an sein Ausmaß denke. Doch lasst mich von vorne beginnen …
Nun gut – besser nicht von ›ganz‹ vorne. Nicht bei dem Jungen, der schon zu seiner Schulzeit gern Geschichten erfand. Lasst uns stattdessen dort beginnen, wo die Legende von Eisarion ihren Anfang nahm.
Es war eine düstere, regnerische Nacht … Okay, ehrlich gesagt weiß ich nicht mehr genau, ob es wirklich regnete – aber dunkel war es mit Sicherheit. Denn damals verbrachte ich jede Nacht auf Deutschlands Autobahnen. Zu dieser Zeit, während ich die Bücher anderer hörte, wuchs in mir der Wunsch, etwas Eigenes zu schaffen.
Damals war es kaum mehr als eine Idee – ein zögerlicher Versuch, nicht mehr. Ich war unsicher, ob es überhaupt funktionieren konnte. Hatte ich früher doch meist nur kleinere Sachen verfasst, schien mir die Vorstellung, ein ganzes Buch zu schreiben, fast utopisch, geradezu absurd. Noch dazu wusste ich von Beginn an, dass ich eine Trilogie schaffen wollte (Spoiler: Es wurde weit mehr als eine Trilogie 😅). Klar war mir außerdem, dass ich im Fantasy-Genre schreiben und mich dabei an klassische Regeln halten wollte (auch das hat nicht ganz geklappt).
Statt also, nach jener verhängnisvollen Nacht zu schlafen, war ich viel zu aufgewühlt von meinem Vorhaben. Also setzte ich mich am Morgen hin und schrieb die ersten Zeilen. Dabei hatte ich kaum etwas in der Hand: weder Skript noch einen Plan – nur diesen Jungen, der in einem brennenden Wald erwachte und all seiner Erinnerungen beraubt war. Passend irgendwie.
Ich hatte zwar ein Bild von diesem Jungen, wusste genau, wie er aussah – aber auch nicht viel mehr. Nicht einmal seinen Namen kannte ich. Der Rest würde sich ergeben müssen. Und so schrieb ich einfach drauflos.
Erst später, als ich spürte, dass ich wirklich etwas gefunden hatte, das mich begeisterte, begann ich erstmals darüber nachzudenken, wie das große Ganze aussehen sollte. Damals schrieb ich noch ausschließlich in Word, organisierte mich mit unzähligen Ordnern, Zwischendokumenten und Excel-Tabellen – heute unbegreiflich für mich, wie ich so arbeiten konnte. Schließlich entstanden auf diese Weise, neben anderen Projekten, vier Bücher meiner Eisarion-Reihe.
Tatsächlich war es damals auch gar nicht wichtig für mich, ob jemals jemand außer mir diese Geschichten lesen würde. Ich dachte nicht einmal darüber nach, ob ich sie je veröffentlichen wollte oder überhaupt könnte. Von Verlagen und den Möglichkeiten des Buchmarkts hatte ich schlichtweg keine Ahnung – und zu diesem Zeitpunkt auch kein Interesse daran.
Mein persönlicher Durchbruch kam wohl, als ich durch Zufall erfuhr, dass man sich komplette Bücher einfach drucken lassen kann. Bitte nicht lachen – ich hatte tatsächlich keine Ahnung davon. Da war es um mich geschehen und ich war Feuer und Flamme. Ich formatierte mein erstes Buch und ließ es drucken. Damals trug es noch einen anderen Titel: »Die Feuerprobe«.



Ab diesem Moment, als ich mein Werk erstmals in Händen hielt, wurde aus der Idee Wirklichkeit. Mein Entschluss stand fest: Ich wollte meine Bücher professionell veröffentlichen – nicht irgendwie, sondern ohne Kompromisse, in einer Qualität, die meinen hohen Ansprüchen gerecht wird.
Seitdem hat sich viel getan: »Eisarion Band 1 – Der Sohn des Feuers« ist nun fertig lektoriert und befindet sich aktuell im Korrektorat. Auch das Cover steht kurz vor seiner Vollendung und weitere Vorbereitungen laufen nebenher. Während ich all dies koordiniere, habe ich parallel dazu Buch 2 erneut überarbeitet und optimiert; es befindet sich nun ebenfalls im (Beta-)Druck, sodass ich es schon bald in meinen Händen halten darf. Sobald es soweit ist, kann ich es nochmals sorgfältig lesen und letzte Feinheiten justieren. Danach dürfen sich meine Testleser darauf freuen, während ich mich bereits um die nächsten Bände kümmere.
Mein erklärtes Ziel ist, meine gesamte Eisarion-Reihe in diesem Jahr intern abzuschließen, sodass anschließend nur noch Lektorat und Veröffentlichung folgen müssen. Der erste Meilenstein ist nun fast erreicht. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, und ich freue mich darauf, bald das erste Buch dieser Reihe mit euch zu teilen.
Eisarion Band 1 – Der Sohn des Feuers erscheint diesen Sommer/Herbst. Lasst die Reise beginnen!
In diesem Sinne – gehabt euch wohl, Wanderer von Valagur.
Euer Tex Vienix
Vienix
Blog
14. März 2025
Endspurt – Die Reise beginnt
Kategorie: Chroniken des Verfassers
Jahre sind vergangen und unzählige Worte flossen unaufhörlich – was einst als Leidenschaft begann, nähert sich nun seinen letzten Zügen, ehe es erst richtig los geht. Als ich damals zu schreiben anfing, ahnte ich nicht im Ansatz, was daraus erwachsen würde: Nicht bloß eine einzelne Welt sollte entstehen, sondern ein ganzer Kosmos – so schier endlos, dass mir selbst manchmal schwindelt, wenn ich an sein Ausmaß denke. Doch lasst mich von vorne beginnen …
Nun gut – besser nicht von ›ganz‹ vorne. Nicht bei dem Jungen, der schon zu seiner Schulzeit gern Geschichten erfand. Lasst uns stattdessen dort beginnen, wo die Legende von Eisarion ihren Anfang nahm.
Es war eine düstere, regnerische Nacht … Okay, ehrlich gesagt weiß ich nicht mehr genau, ob es wirklich regnete – aber dunkel war es mit Sicherheit. Denn damals verbrachte ich jede Nacht auf Deutschlands Autobahnen. Zu dieser Zeit, während ich die Bücher anderer hörte, wuchs in mir der Wunsch, etwas Eigenes zu schaffen.
Damals war es kaum mehr als eine Idee – ein zögerlicher Versuch, nicht mehr. Ich war unsicher, ob es überhaupt funktionieren konnte. Hatte ich früher doch meist nur kleinere Sachen verfasst, schien mir die Vorstellung, ein ganzes Buch zu schreiben, fast utopisch, geradezu absurd. Noch dazu wusste ich von Beginn an, dass ich eine Trilogie schaffen wollte (Spoiler: Es wurde weit mehr als eine Trilogie 😅). Klar war mir außerdem, dass ich im Fantasy-Genre schreiben und mich dabei an klassische Regeln halten wollte (auch das hat nicht ganz geklappt).
Statt also, nach jener verhängnisvollen Nacht zu schlafen, war ich viel zu aufgewühlt von meinem Vorhaben. Also setzte ich mich am Morgen hin und schrieb die ersten Zeilen. Dabei hatte ich kaum etwas in der Hand: weder Skript noch einen Plan – nur diesen Jungen, der in einem brennenden Wald erwachte und all seiner Erinnerungen beraubt war. Passend irgendwie.
Ich hatte zwar ein Bild von diesem Jungen, wusste genau, wie er aussah – aber auch nicht viel mehr. Nicht einmal seinen Namen kannte ich. Der Rest würde sich ergeben müssen. Und so schrieb ich einfach drauflos.
Erst später, als ich spürte, dass ich wirklich etwas gefunden hatte, das mich begeisterte, begann ich erstmals darüber nachzudenken, wie das große Ganze aussehen sollte. Damals schrieb ich noch ausschließlich in Word, organisierte mich mit unzähligen Ordnern, Zwischendokumenten und Excel-Tabellen – heute unbegreiflich für mich, wie ich so arbeiten konnte. Schließlich entstanden auf diese Weise, neben anderen Projekten, vier Bücher meiner Eisarion-Reihe.
Tatsächlich war es damals auch gar nicht wichtig für mich, ob jemals jemand außer mir diese Geschichten lesen würde. Ich dachte nicht einmal darüber nach, ob ich sie je veröffentlichen wollte oder überhaupt könnte. Von Verlagen und den Möglichkeiten des Buchmarkts hatte ich schlichtweg keine Ahnung – und zu diesem Zeitpunkt auch kein Interesse daran.
Mein persönlicher Durchbruch kam wohl, als ich durch Zufall erfuhr, dass man sich komplette Bücher einfach drucken lassen kann. Bitte nicht lachen – ich hatte tatsächlich keine Ahnung davon. Da war es um mich geschehen und ich war Feuer und Flamme. Ich formatierte mein erstes Buch und ließ es drucken. Damals trug es noch einen anderen Titel: »Die Feuerprobe«.



Ab diesem Moment, als ich mein Werk erstmals in Händen hielt, wurde aus der Idee Wirklichkeit. Mein Entschluss stand fest: Ich wollte meine Bücher professionell veröffentlichen – nicht irgendwie, sondern ohne Kompromisse, in einer Qualität, die meinen hohen Ansprüchen gerecht wird.
Seitdem hat sich viel getan: »Eisarion Band 1 – Der Sohn des Feuers« ist nun fertig lektoriert und befindet sich aktuell im Korrektorat. Auch das Cover steht kurz vor seiner Vollendung und weitere Vorbereitungen laufen nebenher. Während ich all dies koordiniere, habe ich parallel dazu Buch 2 erneut überarbeitet und optimiert; es befindet sich nun ebenfalls im (Beta-)Druck, sodass ich es schon bald in meinen Händen halten darf. Sobald es soweit ist, kann ich es nochmals sorgfältig lesen und letzte Feinheiten justieren. Danach dürfen sich meine Testleser darauf freuen, während ich mich bereits um die nächsten Bände kümmere.
Mein erklärtes Ziel ist, meine gesamte Eisarion-Reihe in diesem Jahr intern abzuschließen, sodass anschließend nur noch Lektorat und Veröffentlichung folgen müssen. Der erste Meilenstein ist nun fast erreicht. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, und ich freue mich darauf, bald das erste Buch dieser Reihe mit euch zu teilen.
Eisarion Band 1 – Der Sohn des Feuers erscheint diesen Sommer/Herbst. Lasst die Reise beginnen!
In diesem Sinne – gehabt euch wohl, Wanderer von Valagur.
Euer Tex Vienix
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