Das Mädchen
Lina
Lina begegnet ihm mit kindlicher Lebenskraft und einem Hunger nach Zugehörigkeit. Hinter ihrer Neugier liegt aber auch die bittere Erfahrung, mehr als einmal ihre Heimat verloren zu haben.
Düstere Fantasy Charaktergetrieben Kosmos Aldafýra
Cainans Geschichte beginnt mit einem Jungen ohne Erinnerung – und mit Fragen, die weit größer sind als er selbst.
Die unmöglichen Tagebücher von Cainan Pengrayven erzählen von seiner Suche nach Wahrheit, Herkunft und Schuld. Im Zentrum steht jemand, den andere längst zu kennen glauben, bevor er selbst begreift, wer er ist.
Der aktuell erhältliche Sammelband Eisarion: Der Sohn des Feuers bündelt den Beginn dieser Geschichte. Ab 2027 erscheinen die Cainan-Tagebücher zusätzlich als eigene Einzelbände.






Cainan Pengrayven erwacht ohne Erinnerung in einem niedergebrannten Wald. Er ist ein Kind, wehrlos, ohne Magie, allein in einem Land, das ihm keinen Platz zugesteht. Seine spitzen Ohren machen ihn zum Fremden. Die Runen auf seiner Haut machen ihn zum Rätsel. Sein bloßes Auftauchen reicht, um Misstrauen zu säen.
Während Cainan versucht zu begreifen, wer er ist und weshalb ihn fremde Visionen verfolgen, geraten Kräfte in Bewegung, die älter sind als Valagur selbst. Prophezeiungen, Machtspiele, Glaube und verletzter Stolz greifen ineinander. Menschen, Elfen, Götter und verborgene Feinde ringen nicht nur um Herrschaft, sondern um Deutung. Wer darf bestimmen, was Schuld bedeutet? Wer wird zum Monster erklärt, bevor er selbst eine Wahl treffen kann?
Im Zentrum steht kein makelloser Held. Cainan ist suchend, impulsiv, verletzlich und oft überfordert von der Last, die andere in ihn hineinlegen. Er will nicht retten, er will verstehen. Doch jede Antwort führt ihn tiefer in einen Konflikt, in dem Liebe und Angst, Sehnsucht und Verrat, Hoffnung und Selbstverlust kaum voneinander zu trennen sind.
Die Frage ist nicht nur, ob Cainan Valagur retten kann. Die Frage ist, was von ihm übrig bleibt, wenn er es versucht.

Diese Reihe lebt nicht vom schnellen Triumph über das Böse. Sie sucht ihre Spannung in inneren Brüchen, in moralischen Grauzonen und in Entscheidungen, die nachwirken.
Valagur ist kein Ort der bequemen Flucht. Es ist ein zerrissener Schauplatz voller alter Kriege, verhärteter Feindbilder und religiöser Deutungen. Macht gehört hier selten den Unschuldigen. Sie liegt in den Händen derer, die gesiegt haben – die ihren Sieg nutzen, um andere kleinzuhalten, zu ordnen, zu benennen und zu beherrschen. Götter, Lieder, Erinnerungen und politische Interessen bilden ein Geflecht, in dem jeder Schritt Spuren hinterlässt.
Cainan bewegt sich durch dieses Geflecht als jemand, der sich selbst erst finden muss. Er wird geliebt und gefürchtet, benutzt, verachtet und sogar begehrt – als Zeichen und als Besitz, als Bedrohung oder Verheißung. Viele sehen in ihm mehr, als er selbst begreifen kann.
Gerade daraus entsteht der eigentliche Sog: nicht aus der Frage, wann der nächste Kampf beginnt, sondern aus der Unsicherheit, wem man trauen darf, was Wahrheit kostet und wie viel Schmerz ein Wesen tragen kann, ohne sich selbst zu verlieren. Ausgerechnet dort, wo die Wirklichkeit kaum auszuhalten ist, entstehen Momente von Schönheit, die alles übertreffen, was Cainan je gekannt hat. Wohl zum ersten Mal ahnt er, wie unbändig Liebe sein kann.

Die unmöglichen Tagebücher von Cainan Pengrayven richten sich an Leser:innen, die dunkle, atmosphärische Fantasy mögen, die Figuren folgen wollen, deren Innenleben genauso wichtig ist wie das äußere Geschehen.

Cainan ist ein Fremder, lange bevor er sich selbst begreifen kann. Andere sehen in ihm Zeichen, Schuld und Bedrohung. Er selbst erkennt nur Bruchstücke: einen Namen, der sich zugleich richtig und falsch anfühlt. Visionen, die ihn heimsuchen. Ein Gefühl von Verlust, das älter wirkt, als sein junges Äußeres vermuten lässt.
Sein Weg führt ihn nicht vom Schwachen zum strahlenden Helden. Er führt ihn durch Angst, Bindung, Irrtum und Verantwortung. Cainan handelt oft aus reinem Herzen, aber nicht immer aus klarem Verstand. Er rettet, wo er nicht zusehen kann. Er stellt sich zwischen Gefahr und jene, die er schützen will, selbst wenn er den Kampf am liebsten meiden würde. Er sucht Nähe und fürchtet zugleich, was sie aus ihm macht.
Gerade deshalb halten ihn manche für gefährlich. Nicht, weil er ein Erlöser wäre. Nicht, weil er unbesiegbar ist. Sondern weil er Entscheidungen treffen muss, deren Folgen alles erschüttern können.
»Wer bin ich?«
Für Cainan ist das keine bloße Frage. Es ist der Anfang von allem. Er sucht keine Legende. Er sucht sich selbst. Doch je mehr er erfährt, desto deutlicher wird, dass seine Wahrheit nicht nur ihm gehört.
Die Figuren um ihn herum
Cainan reist nicht allein durch Valagur. Um ihn sammeln sich Menschen
und Wesen, die selbst von Verlust, Pflicht oder Sehnsucht
gezeichnet sind.
Mehr über die Charaktere
Das Mädchen
Lina begegnet ihm mit kindlicher Lebenskraft und einem Hunger nach Zugehörigkeit. Hinter ihrer Neugier liegt aber auch die bittere Erfahrung, mehr als einmal ihre Heimat verloren zu haben.
Der Dieb
Flip Flinkhand bringt Leichtigkeit in dunkle Kerzen. Jedoch gehört sein Lächeln einem Überlebenskünstler, der gelernt hat, gegen Ungerechtigkeit auf eigene Weise vorzugehen.
Die Prinzessin
Emilia trägt die Würde des Adels wie eine Rüstung. Ihre Begegnung mit Cainan zwingt sie, Vorurteile, Pflicht und den Zerfall vertrauter Sicherheiten neu zu betrachten.
Der Ritter
Marx Maccuson ist ein gefallener Ritter, dem Titel und Heimat genommen wurden. Außer seiner Moral bleibt ihm nur die Frage, woran ein Mensch sich festhalten kann, wenn seine alte Rolle zerbrochen ist.
Der Schiffsjunge
Marius Ferucchi wirkt wie ein freundlicher Seemann mit lockerem Spruch. Seine Loyalität wird auf die Probe gestellt, als er erkennt, welche Konsequenzen sie mit sich bringt.

Cainan Pengrayvens Weg beginnt auf Valagur, der Heimat der Menschen und letzten Bastion eines zerfallenden Gleichgewichts. Über diesem Land liegen Schatten, die älter sind als seine Reiche. Auroria, die Erste Welt, und Inferis, die dunkle Verbannung der Götter, reichen bis in die Gegenwart hinein.
Alte Rebellionen, göttliche Verfehlung, verlorene Völker und Magie, die einst durch Risse nach Valagur strömte, bilden das Fundament der Reihe. Dieser mythologische Hintergrund bleibt keine bloße Kulisse. Er formt Glauben, Macht, Vorurteile und die Angst vor allem, was nicht in das vertraute Bild der Menschen passt.
Darüber hinaus gehört Cainan Pengrayvens Saga zum größeren Kosmos Aldafýra. Seine Tagebücher eröffnen einen umfassenden Zusammenhang, in dem weitere Reihen und Erzählstränge eigene Wege gehen und dennoch durch verborgene Fäden miteinander verbunden sind.
Die Einzelbandreihe umfasst neun Bände. Der erste Zyklus trägt den Namen Eisarion, der zweite Zyklus Eternis.
Bandstruktur
Die Cainan-Tagebücher sind als handliche Einzelbände und als gebündelte Sammelbände erhältlich.
Zyklus 1
Zyklus 2
Vorläufige Aufteilung bis zur finalen Veröffentlichung.

Eisarion: Der Sohn des Feuers ist der aktuell verfügbare Einstieg in Cainan Pengrayvens Saga. Der Sammelband bündelt die ersten beiden Tagebücher in einer geschlossenen Ausgabe und führt in Valagur, seine Konflikte und Cainans Suche nach sich selbst ein.
Wenn du heute beginnen möchtest, ist dieser Band der direkte Weg in den Auftakt. Er enthält den Beginn von Cainans Weg in größerer Form: dichter, umfassender und als zusammenhängender Romanband lesbar.
Dein direkter Einstieg in Cainans Saga.
Die Cainan-Tagebücher
Mit den Cainan-Tagebüchern erhält die Saga ab 2027 eine zweite Leseform. Die Handlung bleibt dieselbe, doch der Zugang verändert sich: Die Einzelbände rücken näher an Cainan heran, stärker an seine Wahrnehmung, seine Brüche und seine eigene Stimme.
Der erste Band, Als ich im Feuer erwachte, erzählt den Beginn seines Weges als eigenständiges Tagebuch. Statt den Auftakt direkt in einem großen Sammelband zu bündeln, folgt diese Ausgabe Cainans Erwachen, seinen ersten Begegnungen und der wachsenden Unsicherheit darüber, was andere in ihm sehen – und was davon wahr sein könnte.
Die Cainan-Tagebücher sind für Leser:innen gedacht, die den Einstieg schrittweise erleben möchten: persönlicher, unmittelbarer und stärker geprägt von Tagebuchcharakter, handschriftlichen Einschnitten und Kohlezeichnungen.
Mit den Cainan-Tagebüchern erhält die Saga ab 2027 eine zweite Leseform. Die Handlung bleibt dieselbe, doch der Zugang verändert sich. Die Einzelbände rücken näher an Cainan heran, stärker an seine Wahrnehmung, seine Brüche und seine eigene Stimme.
Der erste Band, Als ich im Feuer erwachte, erzählt den Beginn seines Weges als eigenständiges Tagebuch. Statt den Auftakt direkt in einem großen Sammelband zu bündeln, folgt diese Ausgabe Cainans Erwachen, seinen ersten Begegnungen und der wachsenden Unsicherheit darüber, was andere in ihm sehen – und was davon wahr sein könnte.
Die Cainan-Tagebücher sind für Leser:innen gedacht, die den Einstieg schrittweise erleben möchten: persönlicher, unmittelbarer und stärker geprägt von Tagebuchcharakter, handschriftlichen Einschnitten und Kohlezeichnungen.

Ein Wald ist verbrannt. Ein Junge öffnet die Augen. Er kennt seinen Namen nicht, seine Herkunft nicht – nicht einmal den Grund, warum man ihn fürchtet. Die Zeichen auf seiner Haut genügen, damit andere in ihm eine Gefahr sehen.
Aus diesem Erwachen wächst eine Saga über Erinnerung, Vorurteil und die Frage, wie viel eine Seele tragen kann, bevor sie zerbricht. Cainan Pengrayven sucht sich selbst. Die Welt aber hat längst entschieden, was sie in ihm sehen will.
Autorenpost
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Kein Spam, nur Fantasy.