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Autor: Tian C. Dacre

Aus Tex Vienix wird Tian C. Dacre

Liebe Community, liebe Leserinnen und Leser,

im Zuge meiner Neuausrichtung, die ich in meinem letzten Beitrag bereits angerissen habe, ist nun eine weitere Grundsatzentscheidung gefallen. Eine, die äußerlich vielleicht wie eine reine Nuance wirkt, innerlich jedoch viel mehr bedeutet.

Ich trenne künftig den Autorennamen klarer vom Verlags- und Veröffentlichungsumfeld.

Tian C. Dacre

Daher wird aus

Tex Vienix    Tian C. Dacre

Die wichtigsten Infos vorweg

Bevor ich im Detail erkläre, warum ich diesen Schritt gehe, hier zunächst eine kurze Übersicht.

  • Ich veröffentliche künftige Bücher unter dem Autorennamen Tian C. Dacre.
  • Tex Vienix bleibt als früheres Pseudonym sichtbar, wird künftig aber nicht mehr als aktiver Autorenname verwendet.
  • Tex Vienix und Tian C. Dacre sind dieselbe Person.
  • Vienix bleibt bestehen, künftig jedoch klarer als Verlag, Imprint und Veröffentlichungsumfeld.
  • Die neue Struktur lautet: Tian C. Dacre = Autor, Vienix = Verlag / Imprint
  • Bereits erschienene Ausgaben unter dem Namen Tex Vienix bleiben Teil desselben Werks.
  • Künftige Veröffentlichungen, Neuauflagen und neue Ausgaben erscheinen unter Tian C. Dacre.

Für euch als Leserinnen und Leser ändert sich damit vor allem der Name auf dem Cover. Die Geschichten, Figuren und Welten bleiben bestehen.

Warum dieser Schritt notwendig wurde

Im letzten Beitrag habe ich bereits erklärt, warum ich meine bisherige Veröffentlichung neu ordne. Dort ging es vor allem um die Struktur von Eisarion, um die künftigen Cainan-Tagebücher und um die Frage, wie diese Geschichte für neue Leserinnen und Leser zugänglicher, klarer und ehrlicher präsentiert werden kann.

Vor allem aber ging es um meine Außenwirkung.

Zu diesen Gedanken kommt nun ein weiterer, sehr grundlegender hinzu – nämlich wie ich künftig auftreten möchte. Nicht nur mit einem einzelnen Buch oder einer Reihe. Sondern als Autor innerhalb eines langfristig gedachten Veröffentlichungsumfeldes.

Gehen wir hierfür ein Stück zurück. Genauer gesagt zur FBM 2025.

Auf dieser Messe, auf der mein Buch ausgestellt war und ich zum ersten Mal in größerem Rahmen als Autor auftrat, habe ich erstmals die Auswirkungen eines Aspekts gespürt, den ich bei der Wahl meines damaligen Pseudonyms nie wirklich bedacht hatte: Öffentlichkeit.

Dazu solltet ihr wissen, dass ich ursprünglich nie geplant hatte, mich selbst sichtbar zu machen. Meine Gedanken waren damals ganz andere Ich wollte still aus meinem kleinen Kämmerchen heraus Bücher schreiben, unter einem anderen Namen, ohne Gesicht und ohne größere persönliche Präsenz. Meine Romane sollten im Mittelpunkt stehen, nicht ich.

Dann veränderte sich vieles. Und leider komme ich auch in diesem Beitrag nicht darum herum, wieder über KI zu sprechen. Denn nicht zuletzt durch den heutigen Umgang mit ihr ist es für kunstschaffende Menschen wichtiger denn je geworden, sichtbar und erkennbar zu sein. Nicht als bloße Werbefläche, sondern als Mensch hinter dem Werk. Leserinnen und Leser wollen wissen, wer schreibt. Sie wollen spüren, dass dort jemand ist, der wirklich denkt, fühlt und zweifelt. Jemand mit Haltung und Handschrift, mit Herz und Seele.

Also zeigte ich nach und nach mehr von mir. Erst ein Gesicht. Dann eine Stimme. Ein Stück Persönlichkeit. Doch damals wusste ich noch nicht, wie schwierig es werden kann, ernsthaft in der Öffentlichkeit aufzutreten, wenn ein Name sich mehr wie eine fremde Kunstfigur anfühlt als wie ein Teil von einem selbst.

Denn genau das war Tex Vienix irgendwann für mich geworden.

Ein erschaffener Name. Ein Schutz. Eine Maske. Hinzu kam die Mütze, die eigentlich gar nicht zu mir passte, mich aber so gut tarnte, dass selbst mir nahestehende Menschen dreimal hinsehen mussten, um mich zu erkennen. Das alles hatte anfangs seinen Zweck. Gewiss, es gab mir Abstand und Sicherheit. Eine Art Grenze zwischen mir und der Welt. Aber Grenzen können nicht nur schützen. Sie können auch irgendwann zu eng werden.

Schließlich kam dieser Moment.

Das erste Händeschütteln. Der erste echte Auftritt. Die erste Begrüßung.

»Hallo, ich bin …«
Halt … Ich bin wer?

Und plötzlich blieb etwas in mir hängen.

Warum fühlt sich das so falsch an?

In diesem Augenblick bekam die Idee von Anonymität ihren ersten deutlichen Riss. Das Verstecken hinter einem Bildschirm, hinter einem erfundenen Namen, hinter einer Gestalt, die zwar von mir geschaffen war, aber doch nicht ganz zu mir passte. Ich wusste bereits damals, dass es so auf Dauer nicht funktionieren würde.

Trotzdem brauchte ich noch gut ein halbes Jahr, um die Erkenntnis reifen zu lassen. Vielleicht auch, um auf den richtigen Moment zu warten.

Warum gerade jetzt?

Diese Entscheidung kommt nicht zufällig. Und sie kommt nicht von heute auf morgen. Sie ist das Ergebnis einer Kette von Überlegungen, die schon lange in mir gearbeitet haben. Der Moment auf der Messe war nur der letzte, notwendige Anstoß. Der Pfeil, der die gespannte Sehne endlich löste.

Im Grunde reicht diese Entscheidung viel weiter zurück. Bis zu dem Tag, an dem ich beschlossen habe, meine Bücher selbst zu verlegen.

Damals habe ich mich nicht gerade für den einfachsten Weg entschieden. Ich habe mich dafür entschieden, meine Bücher selbst zu verlegen. Nicht, weil ich den klassischen Verlag grundsätzlich ablehne, sondern weil ich für dieses Projekt einen sehr eigenen Anspruch habe. Ich wollte bestimmen, wie diese Saga erscheint, wie sie gestaltet und präsentiert wird.

Mein Ziel war und ist es, mit Vienix ein Veröffentlichungsumfeld aufzubauen, das keinem professionellen Verlag in seinem Qualitätsanspruch nachstehen soll. Ein Ort, an dem Gestaltung, Inhalt, Sprache, Reihe, Kosmos und langfristige Planung zusammengehören. Nicht als lose Sammlung einzelner Bücher, sondern als tragfähiges Fundament.

Genau deshalb reicht ein rein persönliches Gefühl bei dieser Entscheidung nicht aus. Ja, Tex Vienix fühlte sich für mich zunehmend nicht mehr richtig an. Aber das wichtigere Argument liegt tiefer.

Die strukturellen Gründe

Klarheit
Autor, Verlag, Kosmos und Reihe werden sauber voneinander getrennt.
Wiedererkennbarkeit
Der Autorenname steht künftig eindeutig neben dem Veröffentlichungsumfeld.
Wachstum
Die Struktur kann spätere Bücher, Reihen und Projekte besser tragen.

Es geht um Klarheit. Um Wiedererkennbarkeit, Marktorientierung und darum, eine Struktur zu schaffen, die wachsen kann.

Denn Vienix soll langfristig mehr sein als nur ein Name auf einem Cover. Ein Autor kann nicht zugleich der Verlag sein. Ein Verlag ist keine Buchreihe. Eine Buchreihe ist nicht der ganze Kosmos. Und ein Kosmos braucht wiederum einen Rahmen, in dem er verständlich und zugänglich bleibt.

Deshalb braucht es eine feste Ordnung. Einen Autor unter einem Label – und beide müssen nötigenfalls auch unabhängig voneinander agieren können. Kurz gesagt: Label und Autor dürfen nicht denselben Namen tragen.

Diese Umstellung fällt nun genau in den richtigen Moment. Durch die Neuordnung der Cainan-Reihe entsteht ohnehin ein Übergang. Meine Bücher werden neu ausgerichtet, Strukturen neu benannt und Leserwege sauberer gelegt. Wenn es also einen Zeitpunkt gibt, um auch diese grundlegende Namensfrage zu klären, dann jetzt.

Später wäre dieser Schritt deutlich schwerer zu erklären. Nach mehreren veröffentlichten Büchern, nach noch mehr Einträgen, Ausgaben, Veranstaltungen und gewachsenen Erwartungen wäre eine solche Änderung zwar nicht unmöglich, aber wesentlich komplizierter.

Jetzt hingegen lässt sich dieser Übergang noch sauber vollziehen, da noch nicht zu viele Bände erschienen und Reihenstrukturen noch nicht über Jahre hinweg fest in den Köpfen verankert sind.

Nichtsdestotrotz bleibt die bisherige Veröffentlichung bestehen. Sie wird nicht entwertet oder versteckt. Sie gehört zur frühen Phase dieses Projekts. Zu mir und diesem Label. Zu diesem gewaltigen und wundervollen Kosmos, der noch so viel vor sich hat.

Was mit Tex Vienix passiert

Tex Vienix verschwindet nicht einfach.

Dieser Name bleibt Teil der Chronik. Er gehört zur Entstehungsgeschichte meiner Bücher. Unter diesem Namen ist der erste große Schritt nach außen erfolgt. Der Sohn des Feuers wurde darunter veröffentlicht und viele von euch haben mich als Tex Vienix kennengelernt.

Deshalb wird Tex Vienix auch nicht ausgelöscht oder nachträglich so behandelt, als hätte es diesen Namen nie gegeben. Er bleibt sichtbar als früheres Pseudonym, rückt aber künftig in den Hintergrund.

Auf neuen Veröffentlichungen steht also nicht mehr Tex Vienix, sondern Tian C. Dacre.

Wichtig für bestehende Ausgaben

Wer bereits Bücher unter Tex Vienix besitzt, besitzt keine »falsche« Ausgabe. Diese Bücher bleiben gültig. Sie bleiben Teil desselben Werks und derselben Geschichte.

Genau deshalb werde ich sie auch nicht einfach vom Markt nehmen, überkleben oder so behandeln, als müsste man sie verbergen.

Was mit Vienix passiert

Vienix bleibt. Nur wird seine Rolle künftig klarer definiert.

Vienix ist nicht mehr Teil meines Autorennamens, sondern steht als Verlag, Imprint und Veröffentlichungsumfeld über den Büchern. Es ist der Ort, an dem diese Geschichten erscheinen. Der Rahmen, in dem Aldafýra, die Cainan-Tagebücher, Eisarion und spätere Projekte wie meine Schicksalsweber-Reihe zusammenlaufen.

Die neue Ordnung kurz & knapp zusammengefasst:

Tian C. Dacre schreibt.
Vienix veröffentlicht.
Aldafýra umfasst den ersten Kosmos.
Die Cainan-Tagebücher führen in diese Welt hinein.
Eisarion bleibt als erste Sammelbandlinie bestehen.

Und später wird dieses Gefüge weiter wachsen. Nicht nur mit mir allein. Auch andere können eines Tages Teil davon werden, wenn es passt und sich richtig anfühlt.

Diese Umstrukturierung ist daher nicht bloß eine formale Entscheidung. Sie ist der erste Schritt hin zu einer professionelleren, langfristig tragfähigeren Struktur. Ein Fundament, auf dem mehr stehen kann als ein einzelnes Buch. Mehr als eine einzelne Reihe oder ein einzelner Name. Ich habe noch Großes vor.

Warum Tian C. Dacre?

Ist Tian C. Dacre nicht wieder ein Pseudonym? Hatte ich nicht gerade erklärt, dass ich mich hinter einem erfundenen Namen irgendwann nicht mehr wohlgefühlt habe?

Ja, der Einwand liegt nahe. Vielleicht wirkt diese Entscheidung auf den ersten Blick auch widersprüchlich. Aber der Schein trügt. Lasst es mich erklären:

Ein Autorenname darf nicht beliebig sein. Er muss zu den Büchern passen, die er trägt. Zu ihrer Tonalität, zu ihrer Schwere und ihrer Dunkelheit. Zu dem, was sie langfristig erzählen wollen. Gleichzeitig muss er genug von mir selbst in sich tragen, damit ich mit ihm auftreten kann, ohne mich jedes Mal innerlich von mir selbst zu entfernen.

Dieser neue Name liegt viel näher an meinem echten Namen. Ganz offen gesagt habe ich auch überlegt, künftig einfach unter diesem „echten“ Namen aufzutreten. Am Ende habe ich mich jedoch dagegen entschieden. Nicht, weil es mir weiterhin um Anonymität ginge. Sondern weil mein Name für den literarischen Rahmen meiner Bücher einfach nicht stimmig genug ist. Er ist zu schlicht, zu alltäglich und an anderer Stelle bereits zu stark besetzt. Er trägt für mich nicht die Klangfarbe, die zu meinen Büchern passt.

Ich wollte aber auch keinen Namen, der wie eine Figur aus meinen Romanen klingt. Keinen Namen, der zu sehr nach Maske, Kunstgriff oder reinem Genre-Etikett wirkt. Der Name sollte eigenständig sein, aber nicht überladen. International lesbar, aber nicht austauschbar. Dunkel genug für meine Fantasy, aber nicht künstlich mythisiert.

Er sollte existieren.

Tian C. Dacre ist für mich dieser Schritt. Dieser Name ist klar vom Verlag getrennt. Er steht eigenständig neben Vienix. Und er steht für das, was meine Geschichten ausmacht: düstere, charaktergetriebene Fantasy über Schuld, Identität und Außenseitertum, durchzogen von philosophischer Schwere. Die Folgen von Entscheidungen, die nicht einfach verschwinden.

Aussprache

Gesprochen wird der Name offiziell so:

Ti-AN /siː/ Dey-ker

Mir ist bewusst, dass es bei einem solchen Namen unterschiedliche spontane Aussprachen geben kann. Das ist nicht schlimm und stört mich auch nicht. Offiziell werde ich ihn jedoch in dieser Form führen.

Zusammenfassung

Was sich für Leserinnen und Leser ändert

Im Grunde ändert sich für euch vor allem eines:

Der Name auf dem Cover.

Natürlich werden Autorenseiten, Social-Media-Profile, Newsletter, Shoptexte und Buchdaten nach und nach auf Tian C. Dacre ausgerichtet. Das gehört zu einer solchen Umstellung dazu. An manchen Stellen wird der alte Name noch eine Weile auftauchen, an anderen früher verschwinden. Dieser Übergang wird nicht an einem einzigen Tag abgeschlossen sein.

Was mit bereits erschienenen Ausgaben geschieht

Bereits gedruckte Ausgaben von Der Sohn des Feuers mit dem Namen Tex Vienix bleiben gültige Ausgaben. Sie werden nicht nachträglich entwertet, nicht aus dem Shop genommen und nicht als Fehler behandelt. Im Gegenteil.

Ich finde, sie haben ihren eigenen Platz und ihren eigenen Reiz. Wer eines dieser Bücher besitzt, besitzt damit ein ganz besonderes Stück. Eine Ausgabe, die es in dieser Form nicht wieder geben wird. Denn alle künftigen Ausgaben werden unter Tian C. Dacre erscheinen.

Was das konkret bedeutet

Sobald die aktuelle Tex-Vienix-Ausgabe ausverkauft ist, wird es diese Fassung nicht noch einmal geben. Inhaltlich bleibt das Werk natürlich bestehen. Aber diese konkrete Ausgabe, mit diesem Namen, gehört dann zur frühen Chronik von Vienix.

Die neue Ordnung im Überblick

Die künftig sichtbare Struktur lässt sich so zusammenfassen:

Bereich Name Einordnung
Autor Tian C. Dacre Das ist der Name, unter dem ich künftig veröffentliche.
Früheres Pseudonym Tex Vienix Dieser Name bleibt als frühere Veröffentlichungsidentität sichtbar.
Verlag / Imprint Vienix Vienix bleibt das Veröffentlichungsumfeld und der Verlag hinter meinen Büchern.
Kosmos Aldafýra Aldafýra ist der Kosmos, in dem ein Großteil meiner Geschichten wurzeln.
Reihe Die Cainan-Tagebücher Die Cainan-Tagebücher bilden den zentralen Einstieg in diese Saga.
Sammelbandlinie Eisarion Eisarion bleibt als gebündelter Sammelband-Einstieg bestehen.

Zum Schluss

Ich danke euch allen, die ihr mich auf diesem Weg begleitet.

Allen, die Der Sohn des Feuers bereits gelesen haben. Allen, die eines der frühen Exemplare besitzen. Allen, die meine Beiträge verfolgen, meine Umstrukturierung mittragen, Fragen stellen, warten, hoffen, mitdenken und dieser Welt, mir und meinem Schaffen eine Chance geben.

Eine solche Veränderung ist für mich keinesfalls klein. Auch ich zweifle und bin nicht bei jeder Entscheidung sicher, selbst wenn sie gut fundiert ist und sich richtig anfühlt.

Tex Vienix war der Anfang.

Unter Tian C. Dacre geht dieser Weg nun weiter.

In diesem Sinne
Gehabt euch wohl, Wanderer von Valagur
Tian C. Dacre
ehemals Tex Vienix

Eisarion wird neu geordnet
Was sich ändert und warum

Liebe Community, liebe Leserinnen und Leser,

hinter den Kulissen hat sich einiges getan. Heute möchte ich euch erzählen, warum ich meine bisherige Veröffentlichung neu denke, was mich zu dieser Entscheidung gebracht hat und wie es mit Eisarion nun weitergeht.

Vorweg: Worum es überhaupt geht

Bevor ich im Detail erkläre, warum ich die Veröffentlichung von »Eisarion« neu ordne, möchte ich kurz einräumen, was sich überhaupt ändert: Aus dem bisherigen Auftakt wird künftig zusätzlich eine Taschenbuchreihe unter der neuen Dachmarke »Die unmöglichen Tagebücher von Cainan Pengrayven« hervorgehen.

Wichtig ist dabei: »Der Sohn des Feuers« und die kommenden »Cainan-Tagebücher« stehen nicht für eine bessere und eine schlechtere Version derselben Geschichte. Sie stehen für zwei unterschiedliche Leseformen.

Der Sammelband »Der Sohn des Feuers« bleibt weiterhin die klare, gebündelte Gesamtfassung des ersten Abschnitts und ist ein eigenständiger Roman mit schlüssigem Ende. Inhaltlich umfasst er die ersten beiden Tagebücher. Wer später in der Taschenbuchreihe weiterlesen möchte, kann danach direkt mit Band 3 anschließen.

Die »Cainan-Tagebücher« erzählen dieselbe Geschichte in handlicheren Einzelbänden, näher an Cainan, zugänglicher im Format und klarer auf die Struktur der Reihe ausgerichtet. Unter diesem Namen wird die Geschichte künftig als fortlaufende Taschenbuchreihe erscheinen. »Eisarion« bleibt die Sammelband-Reihe, in der die »Cainan-Tagebücher« gebündelt erscheinen.

Es geht also nicht darum, eine bisherige Ausgabe zu ersetzen oder abzuwerten. Es geht darum, »Eisarion« künftig in zwei gleichwertigen Formen zugänglich zu machen: als gebündelten Romanband und als fortlaufende Tagebuchreihe. Warum ich diesen Schritt gehe, was sich konkret ändert und wie die neue Ordnung genau aussieht, erkläre ich im Folgenden.

Ein kurzer Blick zurück

Um einen Bogen zu schlagen, muss ich zunächst ein wenig ausholen und euch einen kleinen Exkurs durch meine eigene Chronologie zumuten:

Als ich um die Jahrzehntewende, also 2019 und 2020, begann, meine erste große Saga zu schreiben, und recht bald auch mein erstes Buch fertiggestellt hatte, wusste ich noch nicht, wohin mich dieser Weg einmal führen würde. Ich war einfach ein Kerl, der nach der Arbeit an seinen Geschichten saß, weil er Freude daran hatte. Ich dachte nicht an Veröffentlichungen. Ich fragte mich nicht, ob das je jemand lesen würde. Mein Plan war denkbar schlicht: Schreib erst einmal alles fertig. Und danach, auch wenn es zehn Jahre dauert, kannst du dich immer noch nach einem Verlag umsehen. Von den Möglichkeiten des Selfpublishings und all den Wegen, die der moderne Buchmarkt inzwischen bereithält, wusste ich damals noch so gut wie nichts.

Das änderte sich 2023. In diesem Jahr hörte ich zum ersten Mal davon, dass man sein eigenes Buch drucken und selbst veröffentlichen kann. Genauer gesagt stieß ich auf Print on Demand. Noch am selben Tag, an dem ich davon Wind bekam, bestellte ich mein erstes großes Werk als gedrucktes Buch. Als ich es wenige Tage später in den Händen hielt, hatte ich mich entschieden – ich würde keinen Verlag brauchen. Ich wollte es selbst herausbringen.

Ich würde keinen Verlag brauchen. Ich wollte es selbst herausbringen.

An meinem eigentlichen Grundplan änderte das zunächst nichts. Noch immer wollte ich die Reihe in Ruhe fertig schreiben und mir erst danach Gedanken über eine Veröffentlichung machen. Doch nun war eine Tür geöffnet und ich begann, mich fast täglich mit dem Markt und seinen Möglichkeiten zu beschäftigen. Ernüchternd war kurz darauf allerdings, dass ich in dieser Zeit auch zum ersten Mal ernsthaft mit dem Thema Künstliche Intelligenz in Berührung kam. Überall stieß ich auf reißerische Stimmen, die behaupteten, KI könne ganze Bücher schreiben und werde das Autorendasein schon bald verdrängen.

Das setzte mir mehr zu, mehr als ich es damals vielleicht wahrhaben wollte.

Gerade erst hatte ich für mich beschlossen, dass ich Autor sein wollte. Dass ich mit dem Schreiben nicht nur leben, sondern eines Tages auch meinen Lebensunterhalt verdienen wollte. Und nun stand plötzlich dieser Gedanke im Raum, dass genau dieses Schaffen von einer Maschine ersetzt werden könnte. Also traf ich einen Entschluss. Ich musste veröffentlichen. Am besten gestern. Ich musste einen Fuß in diese Welt bekommen, ehe es zu spät wäre. Ich glaubte damals schlicht, dass ein Mensch vielleicht nicht mehr herausstechen könne, wenn er nicht schon vorher sichtbar geworden war.

Mein Standpunkt zu KI

Falls ihr’s noch nicht wusstet: Ich hasse KI. Meinen ausführlichen Standpunkt dazu habe ich schon vor einiger Zeit niedergeschrieben. Wer nachlesen möchte, warum ich darüber so denke, kann das hier tun: https://www.vienix.de/ki/.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich vier von fünf Büchern meiner großen Saga fertig. Es fehlte im Grunde nur noch das Finale. Vielleicht noch ein Jahr Arbeit, dachte ich damals, dann könnte ich mich in Ruhe um die Veröffentlichung kümmern. Aber dieser Plan zerbrach, weil ich stattdessen eine schnelle Veröffentlichung priorisierte. Wobei ›schnell‹ natürlich ein relatives Wort ist. Schließlich hatte ich Qualitätsansprüche, die ich mir von niemandem nehmen lassen wollte. Ein ordentliches Lektorat. Ein sauberes Korrektorat. Ein Designer-Cover. Ein Buch, hinter dem ich stehen kann. Gleichzeitig musste ich mich durch Bürokratie, Organisation und all die Hürden arbeiten, die zu einer Veröffentlichung dazugehören. So fraß sich neben Zeit, Kraft und Nerven auch ein stattliches Loch in meinen Geldbeutel. Dafür hätte ich mir ein Auto kaufen können. Aber nun ja. Dies hier ist meine Leidenschaft. Andere fliegen sechs Wochen in die Sonne und bezahlen für verbrannte Haut. Ich bezahlte eben dafür, dass ich neben meinem Dreizehn-Stunden-Job noch einen zweiten in Vollzeit ausführen darf. So hat jeder eben seine Prioritäten.

Der Kern meiner Bücher war nie das Problem. Mein eigentlicher Fehler lag in der Außenwirkung.

Warum ich nun alles neu ordne

Damit der eingangs geschlagene Bogen nicht zu weit ausschwingt, ziehen wir ihn nun enger.

Worauf ich hinauswill, ist im Grunde sehr einfach. Der Kern meiner Bücher war nie das Problem. Sie waren zur Veröffentlichung längst niedergeschrieben. Inhaltlich und qualitativ war stets klar, wofür meine Saga stehen soll. Rückblickend lag die eigentliche Schwachstelle – gemessen an meinen eigenen Ansprüchen – weniger in dem Buch selbst als in seiner Außenwirkung, getrieben durch meine zu schnelle Veröffentlichung. Im Marketing. In der Erwartungshaltung, die ich geschürt habe. Genau das schlägt sich am Ende auch in einzelnen kritischen Stimmen nieder, ohne dass diese ein negatives Gesamtbild zeichnen. Im Gegenteil. Die Resonanz bleibt für mich grundsätzlich sehr positiv. Gerade darin zeigt sich, dass Sprache, Atmosphäre und Ton durchaus wahrgenommen und geschätzt wurden. Als Beispiel die Einleitung einer solchen kritischen Rezension: »Der Autor hat einen wunderbaren Stil, er vermag mit herrlichen Beschreibungen und Wortgewandtheit zu überzeugen …« Die eigentlichen Einwände betreffen eher Nuancen und die Erwartungshaltung, die durch meine damalige Außenwirkung entstanden ist. Doch im Grunde schwingt selbst in solchen Kommentaren stets Anerkennung mit. Zugleich wird darin aber auch deutlich, dass manche Leser inhaltlich etwas anderes erwartet hatten.

Genau da lag mein Versäumnis.

Ich habe zu stark den großen epischen Rahmen betont und zu wenig das, worum es in dieser Saga im Innersten tatsächlich geht. Meine Außendarstellung klang zu sehr nach klassischer High Fantasy, nach dem vertrauten Versprechen einer Welt aus Magie und Abenteuer. Allerdings trifft dies das Herz meiner Geschichte nur unzureichend. Eisarion – und damit auch die künftigen »Cainan-Tagebücher« – ist keine heile Fluchtwelt und keine Reihe, die allein vom großen Spektakel lebt. Im Zentrum steht nicht der makellose Held, sondern Cainan Pengrayven, ein beschädigter, suchender Mann. Ein Außenseiter. Einer mit Erinnerungslücken, mit Narben und mit einer Last, die er selbst kaum begreift. Es geht um Identität, um Schuld, um Stigmatisierung und um Entscheidungen, deren Folgen lange nachhallen. Es geht um moralische Grauzonen, um innere wie äußere Kämpfe und um eine Welt, die selbst ihre Risse trägt. Ja, diese Saga besitzt einen großen, mythischen Rahmen. Ja, sie ist episch angelegt, mit Magie, Göttern, Machtkonflikten und allem, was große Fantasy ausmacht. Und ja, sie steht in der Tradition von Werken wie »Das Lied von Eis und Feuer«, »Das Rad der Zeit« oder »Der Herr der Ringe«. Aber ihr Herz schlägt nicht im bloßen Donner der Ereignisse, sondern in dem, was sie mit ihren Figuren tun.

Ihr Herz schlägt nicht im bloßen Donner der Ereignisse, sondern in dem, was sie mit ihren Figuren tun.

Genau diese Punkte habe ich in meiner bisherigen Kommunikation zu oft nur gestreift, obwohl sie das eigentliche Zentrum meiner Bücher bilden.

Deshalb habe ich nun meine Lehren daraus gezogen und im ersten Schritt meine gesamte Website umgebaut. Sie soll neuen Lesern nun sehr viel klarer zeigen, was sie hier tatsächlich erwartet. Nicht einfach nur ›epische Fantasy‹, sondern eine fortlaufende, charaktergetriebene Saga. Eine Geschichte über verlorene Erinnerung und Identität. Über Außenseitertum, Konsequenzen und die unnachgiebigen Schatten eigener Entscheidungen. Über eine Welt, die nicht als Fluchtort gedacht ist, sondern als Bühne für Figuren mit Brüchen und Nachhall. Kurz gesagt: Ich möchte, dass meine Außendarstellung endlich ehrlich und präzise den Kern meiner Bücher spiegelt.

Der zweite große Kritikpunkt betrifft die Dicke des Buches. Natürlich gibt es Leser, die umfangreiche Romane lieben. Ich selbst gehöre dazu. Für viele andere jedoch ist ein sehr dicker Band inzwischen keine Verheißung mehr, sondern eine Hürde. Er wirkt schwer, abschreckend und nicht zuletzt teuer. Wie viele Hebel ich dafür auch in Bewegung setzen musste, um das Buch überhaupt zu diesem Preis anbieten zu können, bleibt am Ende zweitrangig. Denn letztlich geht es nicht um Dicke oder Umfang, sondern um die Preisschwelle an sich. Es musste also kleiner werden. Zugänglicher. Preiswerter.

Darüber hinaus spielen auch weitere praktische und wirtschaftliche Überlegungen eine Rolle, etwa Herstellung, Vertrieb und die langfristige Planbarkeit der Reihe. Darauf gehe ich aber in einem späteren Beitrag noch gesondert ein.

Was sich konkret ändert

Hier schließt sich der Bogen. Mein Resümee all dieser Überlegungen:

Was bisher als große Eisarion-Reihe gedacht und aufgebaut war, ordne ich nun neu. Künftig bilden »Die unmöglichen Tagebücher von Cainan Pengrayven« die neue Dachmarke. Unter ihr wird die Geschichte zunächst in handlicheren Einzelbänden als Taschenbücher erscheinen – natürlich neu aufgearbeitet und stilistisch überarbeitet. Jedoch verschwinden die größeren Sammelbände damit nicht. Sie werden weiterhin kommen, nun aber etwas später.

Wichtig ist mir an dieser Stelle vor allem eines: Am inhaltlichen Kern der Geschichte ändert sich nichts. Ich erzähle keine andere Handlung oder biege die Reihe in eine neue Richtung. Was sich verändert, ist die Form, in der ich sie euch zugänglich mache. Ich übernehme die bestehenden Bücher also nicht einfach blind, sondern arbeite sie in Stil, Aufbereitung und Layout sorgfältig nach. Die Geschichte bleibt dieselbe, aber ihre Gestalt wird stimmiger und näher an dem, wie ich sie von Anfang an präsentieren wollte. Wer also große, schwere Bücher liebt, wird weiterhin zu den späteren Sammelbänden greifen können. Sie bleiben als literarischere Gesamtfassung erhalten, während die Taschenbücher die Geschichte unmittelbarer und näher an Cainan heranrücken.

Die neue Aufteilung im Überblick

Insgesamt besteht die neue Einzelbandreihe aus neun Büchern. Acht Manuskripte liegen bereits vor. Band 1 und 2 sind vollständig abgeschlossen. Band 3 bis 5 befinden sich derzeit im Lektorat. Band 6 bis 8 sind ebenfalls geschrieben und folgen danach ins Lektorat. Der neunte und abschließende Band ist in großen Teilen geschrieben, nur der Schluss muss noch ausgearbeitet werden.

Zyklus 1: Eisarion

Einzelbände (Cainan-Tagebücher) Sammelbände (Eisarion)
Band 1 – Als ich im Feuer erwachte
Band 2 – Das Lied, das mich rief Band 1 – Der Sohn des Feuers
Band 3 – Im Schatten verloren Band 2 – Die Erwählte des Schattens
Band 4 – Die Wahrheit meiner Legende Band 3 – Der Erbe des Lichts
Band 5 – Im Licht gebunden

Zyklus 2: Eternis

Einzelbände (Cainan-Tagebücher) Sammelbände (Eternis)
Band 6 – Dem Untergang verschrieben
Band 7 – Verlassen und verrufen Band 1 – Die Chroniken von Auroria
Band 8 – Als die Welt zerbrach Band 2 – Das Vermächtnis von Nymthara
Band 9 – Am Ende der Ewigkeit

Zugleich möchte ich aber auch offen kommunizieren, dass sich die gesamte Umsetzung noch in einem vergleichsweise frühen Stadium befindet. Es können sich also bis zur finalen Veröffentlichung noch Dinge verschieben oder verändern. Wirklich verbindlich wird es erst dann, wenn die Bücher auch tatsächlich gedruckt sind.

Wie es weitergeht

Mein derzeitiger Plan sieht vor, die Bände 1 bis 5 in relativ kurzem Abstand zueinander zu veröffentlichen, eben weil sie gemeinsam den ersten Zyklus bilden. Mir ist wichtig, euch hier kein zerrissenes Warten zuzumuten, sondern ein zusammenhängendes Leseerlebnis.

Damit das möglich wird, müssen Band 3 bis 5 zunächst vollständig durchs Lektorat. Nach aktuellem Stand dürfte dieser Schritt ungefähr im August abgeschlossen sein. Danach folgen Buchsatz, Layout und alles, was zur finalen Herstellung dazugehört. Außerdem habe ich mir diesmal vorgenommen, ein Veröffentlichungsdatum wirklich erst dann bekannt zu geben, wenn das gesamte Umfeld ebenfalls steht. Wenn die Bücher gedruckt sind. Wenn sie in meinem Lager liegen. Wenn nicht nur die Geschichte bereit ist, sondern auch alles andere, was zu einer sauberen Veröffentlichung gehört.

Geplant ist zudem, dass die Reihe zum Start – neben meinem eigenen Shop – unter anderem über Amazon und tolino verfügbar sein wird. Nur als kleine Randnotiz.

Nach heutigem Stand peile ich einen Start im Frühjahr 2027 mit Band 1 an.

Damit die Wartezeit bis dahin nicht nur abstrakt bleibt, habe ich als kleinen Bonus hier schon einmal das vorläufige Cover von Band 1 für euch. Das sollte den Weg bis dahin schon ein wenig greifbarer machen 😊

Cover von Band 1

Weitere Einblicke, Klappentexte und alles Weitere zeige ich euch in einem der nächsten Beiträge. Auch das neue Vorwort innerhalb des Buches werde ich euch bald präsentieren. Bleibt also am Ball und abonniert unten meine Autorenpost, damit ihr nichts verpasst.

In diesem Sinne
Gehabt euch wohl, Wanderer von Valagur
Euer Tex Vienix

Eisarion Band II & III, Geheimprojekt, Fokus und FBM

Liebe Community, liebe Leserinnen und Leser,

in den vergangenen Wochen und Monaten ist viel in Bewegung geraten, so viel, dass ein neuer Blogeintrag längst überfällig war. Wider jede nüchterne Wirtschaftlichkeit habe ich meinen Fokus ganz auf die Fertigstellung der ersten Trilogie meiner Eisarion-Reihe gerichtet. Nebenbei habe ich den Grundstein für ein völlig neues Projekt gelegt. Ich bin auf TikTok aktiver geworden, während Instagram etwas hintenabgefallen ist, was ich nun bewusst wieder ins Lot bringen möchte. Und ach ja, zwischendurch war ich auch auf der FBM, wo mein Buch an zwei Ständen ausgestellt wurde.

Der Wermutstropfen bleibt die breite Verfügbarkeit meines Buches. Ihr habe ich, dem oben genannten Fokus zuliebe, in den letzten beiden Monaten keine Aufmerksamkeit gewidmet. Auch das möchte ich in naher Zukunft angehen.

Aber immer der Reihe nach. Lasst mich die einzelnen Punkte nacheinander mit euch durchgehen.

Eisarion II & III

Nach einer erneuten, gründlichen Überarbeitung sind die Folgebände zu ›Der Sohn des Feuers‹ jetzt in der Testlesephase. Im Anschluss geht Eisarion II im Januar ins Lektorat, Eisarion III folgt etwas später. Ich plane, beide Bände 2026 zu veröffentlichen und damit die erste Trilogie, den ersten Zyklus meiner Eisarion-Reihe, zu vollenden.

Zur Einordnung: Die Eisarion-Reihe umfasst fünf Bände. Vier sind bereits geschrieben, beim fünften fehlt nur noch das Finale. Der erste Zyklus besteht aus drei Teilen, der zweite aus zweien. Es ist jedoch möglich, dass die Bände IV und V im Zuge der finalen Feinarbeit, aufgrund ihrer Größe, noch geteilt werden.

Für alle, die tiefer in den Kosmos Aldafýra eintauchen möchten, findet sich eine Übersicht auf meiner Weltenseite. –> Link

Geheimprojekt

Wie eingangs angedeutet, steht ein weiteres Projekt in den Startlöchern, das ich ebenfalls 2026 an den Start bringen möchte. Zugegeben, das Ziel ist etwas hoch gegriffen, denn bislang existiert gerade einmal ein einziges Kapitel. Dafür flossen allerdings schon unzählige Stunden in Recherche und Planung, womöglich mehr Zeit, als das eigentliche Schreiben am Ende verschlingen wird. Daher bin ich recht optimistisch 😉.

Es ist ein Buch, das man so wohl nicht von mir erwartet. Keine Fantasy, keine Verknüpfung mit meinem bisherigen Schaffen. Und nein, es ist auch keines dieser Liebes- oder Schmuddelbücher, die gerade wie Frühlingspollen durch den Buchmarkt wehen. Seid also gespannt. Ich bin es auch.

Verfügbarkeit & Fokus

Ein paar Worte zu meinem Weg als Selfpublisher. Während mein E-Book über Kindle Select läuft, gibt es die gedruckten Ausgaben derzeit ausschließlich in meinem eigenen Shop. Das hängt an meinem Qualitätsanspruch und meinem eher puristischen, handwerklichen Denken. Von Beginn an wollte ich Bücher veröffentlichen, die Verlagstiteln in nichts nachstehen. Also fiel meine Wahl auf klassischen Auflagendruck. Die Krux daran ist allerdings, dass man bei keinem Händler automatisch gelistet ist und deshalb viel Logistik in Eigenregie stemmen muss.

Weil mir dieser Aufwand von Anfang an bewusst war, habe ich zunächst Amazon als Vertriebspartner priorisiert. Ich möchte euch die Details ersparen, nur soviel: hier stecke ich seit Monaten in einer Warteschleife und werde nur von Support zu Support weitergereicht. So ist das wohl, wenn man in den Augen der Großen nur ein kleines Licht ist 😅.

Kurze Rede, langer Sinn: Ich arbeite im Hintergrund daran, um auf den großen Plattformen aufzutauchen und habe auch bereits neue Wege im Blick, doch Priorität hat es aktuell nicht. Solange das Schreiben nicht mein Hauptberuf ist, schränken mich mein Brotjob und andere Verpflichtungen wie etwa Hausbau und sonstige Aktivitäten zu sehr ein, als dass ich keine Prioritäten setzen müsste.

Darum, auch wenn es wirtschaftlich wohl nicht klug ist, liegt mein Hauptfokus auf meinen Büchern, auf den Veröffentlichungstakt und ihre Qualität. Ich bin überzeugt, dass sich der Rest nach und nach fügen wird. Nichtsdestotrotz bleibe ich am Thema und habe bereits den einen oder anderen Kontakt geknüpft. 

Social Media

… ja … Social Media. Ich ringe noch immer damit, aber es wird. Auf TikTok poste ich mittlerweile fast täglich. Kurze Videos, in denen ich erzähle oder aus meinem Roman lese. Meist spontan, immer ohne Skript, in der Regel im ersten Take. Manchmal rutscht zwar ein Versprecher durch, dafür bleibt es aber authentisch. Im Nachgang poliere ich mit Bildern, Captions und Musik, damit der Ton sitzt und der Rhythmus trägt.

Instagram fühlt sich für mich anders an. Persönlicher, näher, ein bisschen wie Flurgespräche unter Bekannten. Mit Selfie-Videos werde ich dort weniger warm, wodurch der Spaß zu leicht verfliegt. Aber auch hier möchte ich wieder aktiver werden, nur eben mit anderem Content.

YouTube ist die dritte Plattform, die ich nutze – wenn auch seltener, dafür mit längerem und sorgfältig produziertem Content. Wenn ihr Lust auf ausgedehntere Videos habt, schaut gern vorbei.

Frankfurter Buchmesse

Was soll ich sagen. Ich bin einfach kein Messemensch. Trotzdem war es schön. Ein großes Dankeschön an alle, die mein Buch auf der FBM gekauft und diesen stattlichen Klotz durch die Hallen getragen haben. Einige von euch habe ich auf Instagram entdeckt. Und auch wenn ich selten kommentiere, freue ich mich über jedes Bild und jeden Beitrag. Mögen euch meine Zeilen erreichen. Euch und auch jenen, die ein Exemplar geschenkt bekamen, wünsche ich eine gute Zeit zwischen den Seiten.

Mein persönliches Resümee fällt nüchterner aus. Gedrängte Gänge und dichte Trauben an Menschen – das ist nicht meine Bühne. Die elend langen Schlangen vor manchen Ständen haben mich staunen lassen, begreifen konnte ich sie jedoch nicht. Ich selbst bin in ruhigerem Tempo durch die Hallen gestreift und habe mein Augenmerk eher darauf gelegt, wo es für mein eigenes Schaffen etwas zu lernen gab. Wie werben erfolgreiche Verlage und Autor:innen. Wie sind sie aufgestellt, wie inszenieren sie ihre Titel. Solche Dinge eben … 

Die meiste Zeit jedoch, saß ich an einem gemütlichen Plätzchen und arbeitete an meinen eigenen Werken weiter 😊

In diesem Sinne. Gehabt euch wohl, Wanderer von Valagur.

Euer
Tex Vienix

Ausblick

Liebe Community,

es ist Sonntagmorgen, wohl der einzige Tag der Woche, an dem ich ausgeschlafen an den Rechner gehe. Der erste Kaffee ist geleert, der zweite in Sicht. Perfekte Voraussetzungen, um die Überarbeitung meines dritten Buches voranzutreiben … und (vorher) den Blog zu füttern. Nicht nur, weil der letzte Beitrag schon zwei Monate her ist, sondern weil heute auch ein besonderes Datum ist.

Zum einen ist heute der letzte Tag, an dem ihr mein Buch in der Community-Edition kaufen könnt. Zum anderen startet der Countdown zur Hauptveröffentlichung – in exakt 30 Tagen, am 10.09., ist es so weit. Dann verlasse ich die wohlige Exklusivität meines Shops (bzw. direkter ISBN-Bestellungen) und betrete die große Bühne. Neben der Amazon-Veröffentlichung wird es dann, zu den bisherigen Print-Exemplaren endlich auch die E-Books geben.

Damit ihr wisst, wo ich stehe und wohin die Reise geht, habe ich euch drei kurze Blöcke mitgebracht: Projektstatus, Social Media, Marketing & Messen und Release & Blogger-Team.

Projektstatus: Warum Überarbeiten nicht gleich Überarbeiten ist

Ich stecke aktuell in der Überarbeitung von Band 3 und finalisiere Band 2 parallel, damit beide nah beieinander in Testlesung und Lektorat gehen können. Band 2 liegt seit Januar fertig gedruckt in meiner Schublade, Band 3 kämpft dagegen mit Komplexität und Zeitmangel.

Eisarion ist keine lineare Geschichte. Die Reihe spannt Bögen von Ereignissen vor tausend Jahren über die Gegenwart bis in die Zukunft, mit Prophezeiungen und einer übergreifenden Rahmenhandlung. Das erfordert Übersicht und Zeit, weswegen sich kurze Sitzungen kaum noch für mich lohnen.

Zum Glück habe ich inzwischen meinen (Überarbeitungs-)Prozess deutlich verschlankt. Kurz angerissen: Während Band 1 noch locker zweistellige Überarbeitungsrunden hatte, strebe ich nun ungefähr folgenden Ablauf an:

  1. Schreiben + grobe Erstglättung
  2. Erste große Überarbeitung: inhaltlicher Feinschliff und Stilistik
  3. Erster Probedruck für Kontrolllesen (am Papier fallen mir Dinge auf, die ich am Bildschirm übersehe)
  4. Feedbackrunde mit Testlesenden und Einarbeitung
  5. Lektorat:
    • inhaltlicher Fokus (Logik, Anschlussfehler, »rote Mütze wird blau«, etc.)
    • Stillektorat
    • Korrektorat

Unterm Strich: 3–4 Runden vor dem Lektorat, 2 im Lektorat, plus Korrektorat – also etwa 6–8 Runden insgesamt. Klingt doch besser als 10-15, oder was meint ihr?

Für die Eisarion-Reihe sind insgesamt fünf Bücher geschrieben, wobei das Ende von Band 5, dem Reihenfinale, bisher noch nicht ausgeschrieben wurde. Ich möchte es finalisieren, sobald die vorherigen Bände abgeschlossen sind.

Kurzum: Die Reihe ist geschrieben und intern abgeschlossen. Die Rohdiamanten sind geborgen, jetzt werden sie sorgfältig geschliffen und poliert.

Social Media, Marketing & Messen

Ich probiere mich gerade in Social Media (Instagram, YouTube & TikTok) aus. Das kostet mich viel Zeit und Nerven. Gute Ideen hinterfrage ich, Umsetzungen gefallen mir nicht immer oder stoßen gegen die Grenzen meiner Möglichkeiten. Und manchmal lösche ich Beiträge auch wieder. Ob ich an meinen eigenen Ansprüchen oder an den Erwartungen der Plattformen scheitere? Vermutlich ein bisschen an beidem. Aber ich bleibe dran, werde Fehler machen, daraus lernen und meinen Weg finden.

Sobald hingegen Tastatur und Maus ins Spiel kommen, fühle ich mich vollkommen wohl. Schließlich hatte ich schon in der Schulzeit nebenbei programmiert, sodass mein Auftritt abseits der sozialen Netzwerke ganz passabel ist und mir keine Kopfschmerzen bereitet.

Messe-News: Mein Buch wird dieses Jahr am Fakriro-Stand auf der Frankfurter Buchmesse ausgestellt (dort könnt ihr es auch kaufen). Voraussichtlich bin ich Donnerstag und Freitag vor Ort. Am Samstag findet ihr mich auf der BuchmesseCon in Dreieich (als Gast). Ansonsten lasse ich es ruhig angehen und schaue, was noch kommen wird.

Ausblick, Release & Blogger-Team

Der offizielle Release, meine Community-Veröffentlichung am 14.06. lief bewusst leise. Jetzt bündele ich alle Kräfte für die Hauptveröffentlichung am 10. September. Daher freue ich mich besonders über die Zusammenarbeit mit einem großartigen Blogger-Team. Die ersten Beiträge sind bereits online. Und auch wenn ich selten kommentiere, so freue ich mich über jede einzelne Aufmerksamkeit.
Vielen Dank euch allen!

Schaut also unbedingt bei diesen wundervollen Menschen vorbei und lasst Liebe da:

Mit Freude blicke ich dem entgegen, was kommt.
In diesem Sinne,
Gehabt euch wohl, Wanderer von Valagur.

Euer Tex Vienix

Der erste Stein

Der wichtigste Meilenstein ist gesetzt: Der erste Band von »Eisarion« ist nun offiziell als Community Edition erschienen. Mit diesem Tag lege ich den Grundstein zu einer Reise, deren wahre Ausmaße noch keiner erahnen kann. Was zunächst als schlichtes Buch erscheinen mag, birgt den Beginn einer ganzen Saga, einer Legende. Eine Geschichte, gewoben aus Schicksalsfäden, die mit den größten Epen dieser Welt zu wetteifern wagt.

In jeder Silbe, die ich niederschrieb, liegt ein Herzschlag. In jedem Satz ein Atemzug. Eisarion ist nicht bloß ein Buch. Es ist ein realer Traum, eine Vision – eine leibhaftige Seele. Jedoch anders als in meinen Büchern fällt es mir nicht leicht, meine wirklichen Gefühle und Gedanken in die passenden Worte zu kleiden. Diese Gratwanderung zwischen zu viel und zu wenig, der Tanz am Rand des Feuers – ich kann meinen Jubel nicht euphorisch hinausposaunen, nicht mit Inbrunst verkünden, so wie es diese Schriften verdient hätten. In diesem Punkt bin ich meinem Protagonisten Cainan gleich. Wie auch er erwache ich inmitten eines lodernden Flammenmeeres, blind und unbeholfen, tastend nach Wahrheit und Halt.

Allerdings, wenn sich der Rauch lichtet, wenn eure Hände durch diesen Schleier greifen … Ihr seid es, meine treuen Leser, die diesen Schritt mit mir wagen – gleich so wie einst ein Mädchen mit kupferroten Haaren diesem gefallenen Jungen die Hand reichte, um ihn aus seiner Dunkelheit zu ziehen. Gemeinsam entfachen wir aus einem winzigen Funken ein gewaltiges Feuer!

Euch gilt diese Veröffentlichung – euch, den mutigen Seelen, die nicht zurückschrecken, die sich durch diese qualmverhangene Realität wagen, die freimütig ins Unbekannte hineintreten. Ihr, die ihr dieser Geschichte eine Chance gebt – genau wie einst dieses Mädchen, das einem Jungen vertraute, der längst verloren schien. Von nun an könnt ihr ein Teil davon werden und diesen ersten Band direkt hier im Shop erwerben.

Ihr seid wahrhaftige Wanderer von Valagur!

Ich danke euch von Herzen für euer Vertrauen.

Euer Tex Vienix

Community-Edition: 14.06.2025

Die Community-Veröffentlichung ist mein persönliches Dankeschön an alle, die mich schon jetzt unterstützen und begleiten. Ihr könnt mein Buch über zwei Monate vor der Hauptveröffentlichung lesen. 

  • Wahlweise Paperback oder Hardcover
  • Ausgaben mit individuellem Siegel, Nummerierung und persönlicher Signatur (bitte Notizfeld in der Bestellung nutzen, falls eine bzw. keine persönliche Widmung gewünscht ist!)
  • Besonderes Lesezeichen zu jedem Buch (gilt generell bei Bestellung über meine Website, solange Vorrat reicht)
  • Weiteres Bonusmaterial (u.a. Karte und Poster –> siehe Shop)
  • Direkt vom Autor – Bestellung über den Vienix-Shop oder per ISBN

Hauptveröffentlichung: 10.09.2025

Am 10. September folgt die ›große‹ Veröffentlichung. Anders als der Community-Release, der eher leise und im kleinen Kreis stattfindet, wird an diesem Tag die große Bühne betreten. ›Der Sohn des Feuers‹ erscheint dann auch als E-Book und steht ab diesem Zeitpunkt einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung:

  • Printversion: erhältlich u. a. über Amazon (Prime verfügbar)
  • Ebook: exklusiv über KDP Select und Kindle Unlimited (kostenlos im Abo)
  • Ebook-Vorbestellung: bereits jetzt möglich über Amazon
  • Sonderangebot zur Veröffentlichung: Ebook für 0,99 € (nur Vorbestellung und am Erscheinungstag, danach 4,99 €)

Warum eine zweistufige Veröffentlichung?

Ich habe mir natürlich ausführlich Gedanken gemacht, intensiv recherchiert und alle Optionen abgewogen. Mir ist bewusst, wo ich stehe: Es warten noch keine tausend Leser gespannt auf mein Buch – woher sollten sie auch wissen, wie gut es ist? Trotz aller Qualität und der vielen Jahre meines Schaffens bleibt der harte Fakt, dass ich ein unbekannter Debütautor bin.

Gerade deshalb möchte ich zuerst in meiner eigenen kleinen Blase beginnen, Bindungen knüpfen, eine echte Community schaffen und Menschen gewinnen, die meine Art der Fantasy schätzen und mich aktiv unterstützen wollen.

Die Community-Edition gibt euch, meinen Lesern, die Möglichkeit, mich frühzeitig zu begleiten, ehrliches Feedback zu geben und durch Rezensionen und Empfehlungen aktiv zu meiner Sichtbarkeit beizutragen.

Leseprobe & Autorenpost (Newsletter)

Ihr könnt euch ab sofort für meine Autorenpost eintragen – entweder direkt auf der Startseite oder am Ende jeder anderen Seite meiner Website. Keine Sorge, ihr werdet auch nicht mit Mails überflutet. Mehr als eine Nachricht pro Monat (eher alle paar Monate) ist in der Regel nicht zu erwarten.

Als kleines Dankeschön – und für alle, die schon einmal ins Buch schnuppern möchten – steht eine umfangreiche Leseprobe der ersten beiden Kapitel (ca. 35 Seiten, ohne Prolog) bereit.

Amazon & Co.

Wie erwähnt, erfolgt die Hauptveröffentlichung unter anderem über Amazon, um euch auch außerhalb Deutschlands kostenlosen Versand über Prime zu ermöglichen. Das Hardcover bleibt voraussichtlich exklusiv in meinem Shop erhältlich.

Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr eure Rezensionen vorbereitet und sie direkt am Veröffentlichungstag hochladet – und euch das Ebook zum Aktionspreis sichert, auch wenn ihr bereits ein Print-Exemplar besitzt. Ich verdiene daran kaum etwas, aber jeder Kauf, Download oder jede Rezension hilft enorm, um den Algorithmus anzustoßen und die Sichtbarkeit meines Romans zu steigern. Dafür wäre ich euch sehr dankbar!

Falls Fragen offen geblieben sind, meldet euch gerne jederzeit.

Das perfekte Problem

Heute einmal ein etwas anderer Blogbeitrag: nachdenklich, ein wenig verworren – und durchaus philosophisch.

Ich nehme euch mit an den Rand eines Gedankens, dessen Tiefe sich erst erschließt, wenn man bereits hinabgestiegen ist. Es ist die Frage nach Sinn oder Unsinn, Segen oder Fluch – der Versuch, einen Diamanten zu schleifen. Oder den Krug, der so oft zum Brunnen getragen wird, bis er zerbricht. Es ist der Stein, der sich verzweifelt müht, im schwärzesten Wasser zu schwimmen.

»Ich stehe mir selbst im Weg.« Wer von uns hat diesen Satz nicht bereits mit einem bitteren Lächeln geflüstert, wissend, dass darin mehr Wahrheit liegt, als man zuzugeben bereit wäre? Für mich verbirgt sich darin keine flüchtige Reflexion – es ist vielmehr ein beständiges Echo meiner Selbst. Ich rede von Perfektion, oder genauer: von jenem ruhelosen Drang nach Vollkommenheit, der so manchen von uns auf Schritt und Tritt zu folgen vermag.

Für euch, meine geschätzten Leser, dürfte dieses Streben zweifelsohne ein Gewinn sein. Vielleicht kann ich diesem Punkt zustimmen. Doch wenn Licht unweigerlich Schatten wirft, so frage ich mich: Ist mein persönlicher Preis nicht zwangsläufig jener dunkle Widerhall, der hinter allem vermeintlich Guten lauert?

Nun seid ihr verwirrt, nicht wahr? Lasst uns daher zur Quelle zurückkehren, gegen den Strom meines Denkens wandern, um den Ursprung dieser rastlosen Suche zu begreifen. Ich spreche zunächst allein vom Schreiben, meiner Passion und Berufung gleichermaßen. Worte fließen leicht aus meinem Geist, meine Fantasie ist wie ein Fluss, dessen Wasser niemals versiegt. Welten, die in meinem Innern leben, erheben sich mühelos auf dem Papier, Charaktere atmen und handeln, als wäre ich lediglich Zeuge ihres Daseins. So kann ich an einem freien Tag nahezu mühelos Texte von beträchtlichem Umfang niederschreiben.

Aber – natürlich gibt es ein ›aber‹ – freie Tage sind rar gesät. Das Leben verlangt seinen Tribut, und als Autor im Eigenverlag bin ich fern jener goldenen Mauern, hinter denen die Großen der Fantasy residieren. Meine Zeit, dieses kostbarste aller Güter, nebst Gesundheit natürlich, verflüchtigt sich zu oft, und viel zu leicht, in das mühselige Geflecht organisatorischer Notwendigkeiten. 

Gerade etwa, investiere ich alles in mein Debüt ›Der Sohn des Feuers‹. Und während ich mich im Strudel dieser scheinbaren Dringlichkeiten verliere, merke ich, dass ich seit Monaten kaum etwas Neues geschrieben habe.

Es ist eine Wahrheit, die in den dichten Nebelschwaden verborgen liegt und mich belastet – denn Schreiben ist nicht bloß Beruf, es ist ein Ausgleich. Mein Ausgleich. Eine Freude, die Essenz dessen, was mich antreibt. Natürlich habe ich nicht untätig verharrt – der zweite Roman meiner Eisarion-Reihe erfuhr gründliche Überarbeitungen, auch der dritte Band nimmt langsam seine endgültige Form an. Doch ist dies das Gleiche? Birgt das Überarbeiten dieselbe Magie wie das Schreiben neuer Geschichten? Bis vor kurzem dachte ich, diese Magie wäre mir fremd geworden, bis ich vergangenes Wochenende spontan einige Kapitel einer anderen Reihe niederschrieb und erkannte, dass gerade in der Schöpfung, im Neubeginn, diese unvergleichliche Freude liegt.

Doch ich schweife ab. Zurück zu dem, was dieser sich in verschlungenen Metaphern verlierende Autor eigentlich sagen möchte – zurück zu diesem ›perfekten Problem‹. Es ist der Drang, die Unmöglichkeit anzustreben, Perfektion zu erreichen, die nicht existieren kann. Ein Beispiel gefällig? Nach umfassenden Lektoratsdurchläufen, intensiven Lesungen durch Testleser und unzähligen eigenen Runden entdecke ich in meinem finalen Durchgang, dass das Wort ›Kapitänskajüte‹ zweimal in aufeinanderfolgenden Absätzen erscheint. Eine unbedeutsame Kleinigkeit, die keineswegs stört, die außer mir womöglich ohnehin niemandem auffallen würde. Dennoch genügt sie, dass ich mich erneut durch Buchstaben schlug (10 Kapitel), durch jede einzelne Zeile – schließlich könnte darin ein weiterer (vermeintlicher) Fehler verborgen liegen. Und dies ist nur ein sehr kleines, geradezu nichtiges Beispiel – ich wähle es lediglich, weil es anschaulich ist.

Diese Akribie prägt jedes Detail meines Tuns – von den Layouts über die Webseite, hin zu Kalkulationen oder Social Media. Und darüber hinaus. Stets angetrieben von der Gewissheit, dass es (für mich!) nie gut genug sein wird. Und doch weiß ich auch, dass ich mich in ein paar Jahren mit lächelnder Nachsicht betrachten werde und meinen einstigen Anspruch durch einen neuen Blick sehen werde, nur um festzustellen, dass dieser Schein von Vollendung stets nur eine vergebliche Momentaufnahme war.

Ist es also wirklich Perfektion, oder steckt darin letztlich doch nur Zweifel?

Am Ende scheint es mir beides zu sein. Ich bin nicht perfekt – ganz bestimmt nicht. Wenn ich ein Resümee ziehen kann, dann ist es dies: Ich werde stets nach dem Besten streben, was ich zu leisten vermag. Sollte ich dazu nach den Sternen greifen müssen, so werde ich es tun.

In diesem Sinne – gehabt euch wohl, Wanderer von Valagur.

Euer Tex Vienix

Kleiner Zusatz:
Dieser Beitrag ist keineswegs negativ gemeint. Und ja, natürlich hat er eine persönliche Note – sollte aber keineswegs rein autobiografisch verstanden werden.

Endspurt – Die Reise beginnt

Jahre sind vergangen und unzählige Worte flossen unaufhörlich – was einst als Leidenschaft begann, nähert sich nun seinen letzten Zügen, ehe es erst richtig los geht. Als ich damals zu schreiben anfing, ahnte ich nicht im Ansatz, was daraus erwachsen würde: Nicht bloß eine einzelne Welt sollte entstehen, sondern ein ganzer Kosmos – so schier endlos, dass mir selbst manchmal schwindelt, wenn ich an sein Ausmaß denke. Doch lasst mich von vorne beginnen …

Nun gut – besser nicht von ›ganz‹ vorne. Nicht bei dem Jungen, der schon zu seiner Schulzeit gern Geschichten erfand. Lasst uns stattdessen dort beginnen, wo die Legende von Eisarion ihren Anfang nahm.

Es war eine düstere, regnerische Nacht … Okay, ehrlich gesagt weiß ich nicht mehr genau, ob es wirklich regnete – aber dunkel war es mit Sicherheit. Denn damals verbrachte ich jede Nacht auf Deutschlands Autobahnen. Zu dieser Zeit, während ich die Bücher anderer hörte, wuchs in mir der Wunsch, etwas Eigenes zu schaffen.

Damals war es kaum mehr als eine Idee – ein zögerlicher Versuch, nicht mehr. Ich war unsicher, ob es überhaupt funktionieren konnte. Hatte ich früher doch meist nur kleinere Sachen verfasst, schien mir die Vorstellung, ein ganzes Buch zu schreiben, fast utopisch, geradezu absurd. Noch dazu wusste ich von Beginn an, dass ich eine Trilogie schaffen wollte (Spoiler: Es wurde weit mehr als eine Trilogie 😅). Klar war mir außerdem, dass ich im Fantasy-Genre schreiben und mich dabei an klassische Regeln halten wollte (auch das hat nicht ganz geklappt).

Statt also, nach jener verhängnisvollen Nacht zu schlafen, war ich viel zu aufgewühlt von meinem Vorhaben. Also setzte ich mich am Morgen hin und schrieb die ersten Zeilen. Dabei hatte ich kaum etwas in der Hand: weder Skript noch einen Plan – nur diesen Jungen, der in einem brennenden Wald erwachte und all seiner Erinnerungen beraubt war. Passend irgendwie.

Ich hatte zwar ein Bild von diesem Jungen, wusste genau, wie er aussah – aber auch nicht viel mehr. Nicht einmal seinen Namen kannte ich. Der Rest würde sich ergeben müssen. Und so schrieb ich einfach drauflos.

Erst später, als ich spürte, dass ich wirklich etwas gefunden hatte, das mich begeisterte, begann ich erstmals darüber nachzudenken, wie das große Ganze aussehen sollte. Damals schrieb ich noch ausschließlich in Word, organisierte mich mit unzähligen Ordnern, Zwischendokumenten und Excel-Tabellen – heute unbegreiflich für mich, wie ich so arbeiten konnte. Schließlich entstanden auf diese Weise, neben anderen Projekten, vier Bücher meiner Eisarion-Reihe. 

Tatsächlich war es damals auch gar nicht wichtig für mich, ob jemals jemand außer mir diese Geschichten lesen würde. Ich dachte nicht einmal darüber nach, ob ich sie je veröffentlichen wollte oder überhaupt könnte. Von Verlagen und den Möglichkeiten des Buchmarkts hatte ich schlichtweg keine Ahnung – und zu diesem Zeitpunkt auch kein Interesse daran.

Mein persönlicher Durchbruch kam wohl, als ich durch Zufall erfuhr, dass man sich komplette Bücher einfach drucken lassen kann. Bitte nicht lachen – ich hatte tatsächlich keine Ahnung davon. Da war es um mich geschehen und ich war Feuer und Flamme. Ich formatierte mein erstes Buch und ließ es drucken. Damals trug es noch einen anderen Titel: »Die Feuerprobe«.

Ab diesem Moment, als ich mein Werk erstmals in Händen hielt, wurde aus der Idee Wirklichkeit. Mein Entschluss stand fest: Ich wollte meine Bücher professionell veröffentlichen – nicht irgendwie, sondern ohne Kompromisse, in einer Qualität, die meinen hohen Ansprüchen gerecht wird.

Seitdem hat sich viel getan: »Eisarion Band 1 – Der Sohn des Feuers« ist nun fertig lektoriert und befindet sich aktuell im Korrektorat. Auch das Cover steht kurz vor seiner Vollendung und weitere Vorbereitungen laufen nebenher. Während ich all dies koordiniere, habe ich parallel dazu Buch 2 erneut überarbeitet und optimiert; es befindet sich nun ebenfalls im (Beta-)Druck, sodass ich es schon bald in meinen Händen halten darf. Sobald es soweit ist, kann ich es nochmals sorgfältig lesen und letzte Feinheiten justieren. Danach dürfen sich meine Testleser darauf freuen, während ich mich bereits um die nächsten Bände kümmere. 

Mein erklärtes Ziel ist, meine gesamte Eisarion-Reihe in diesem Jahr intern abzuschließen, sodass anschließend nur noch Lektorat und Veröffentlichung folgen müssen. Der erste Meilenstein ist nun fast erreicht. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, und ich freue mich darauf, bald das erste Buch dieser Reihe mit euch zu teilen.

Eisarion Band 1 – Der Sohn des Feuers erscheint diesen Sommer/Herbst. Lasst die Reise beginnen!

In diesem Sinne – gehabt euch wohl, Wanderer von Valagur.

Euer Tex Vienix

Homepage, Rückblick & Ausblick

Still und heimlich geht heute meine neue Homepage online. Dahinter steckt eine Menge Arbeit, umso mehr freue ich mich, euch endlich einen ersten Einblick in meine Welt geben zu können. Als jemand, der bislang nichts mit Social Media anfangen konnte, wage ich mich hier auf ein ganz neues Terrain und teile mehr von mir, als je zuvor. Das betrifft nicht nur meine Autorenbiografie, die sehr persönlich ist, sondern auch erste Informationen zu meinem Werk, welches mich nun schon lange begleitet und in das ich so viel Herzblut gesteckt habe.

Falls euch noch Fehler auffallen oder ihr Lob bzw. Kritik habt, dann meldet euch gerne über das Kontaktformular oder hinterlasst einen Kommentar unter diesem Beitrag.

An dieser Stelle möchte ich kurz meinen Shop erwähnen. Ich habe ihn bereits vollständig eingerichtet und getestet, damit später alles reibungslos läuft. Hier plane ich, meine Bücher zu vertreiben – voraussichtlich sogar etwas früher als im allgemeinen Buchhandel. Außerdem denke ich über einige Goodies und Fanartikel nach, aber bis dahin ist noch einiges an Zeit.

Aktuell könnt ihr also noch nichts kaufen, aber ihr seid herzlich eingeladen, euch für meinen Newsletter anzumelden, um stets auf dem Laufenden zu bleiben, etwa zu Veröffentlichungen und Vorbestellungen.

Ansonsten spare ich mir weitere Worte über die Seite – sie spricht für sich selbst. Schaut euch also gern um 😊

Rückblick 2024

Was für ein turbulentes und aufregendes Jahr – zumindest aus meiner Autorenperspektive. Ich schreibe zwar schon seit einiger Zeit, aber ehrlich gesagt hatte ich mir lange keine Gedanken über eine tatsächliche Veröffentlichung meiner Bücher gemacht. Für mich war das Schreiben immer mehr ein Hobby als alles andere, und so schrieb ich hauptsächlich für mich selbst.

Irgendwann nach dem Abschluss des vierten Bandes meiner Eisarion-Reihe verspürte ich diese ganz besondere Leere, die vielleicht einige von euch kennen: Wie nach einem epischen Film oder einer beeindruckenden Serie saß ich noch eine Weile da, ließ das Erlebte sacken und realisierte erst allmählich, was ich da eigentlich geschaffen hatte. So ging es mir, nur bezogen auf mein eigenes Werk, als ich plötzlich begriff, wie umfangreich und gewaltig es geworden war. Und dann dachte ich mir: »Verdammt – das ist richtig gut!« 

Dieser Funke entfachte die Flamme: Ich wollte meine Bücher veröffentlichen. Schnell stand fest, dass ich sie selbst herausbringen wollte. Nicht etwa, weil ich Verlage für ungeeignet halte, sondern vor allem, weil ich die Kontrolle über mein Herzensprojekt bewahren möchte. Ich brauchte die Gewissheit, dass niemand außer mir den kreativen Prozess lenkt und dass ich mein eigenes Tempo bestimmen kann.

Versteht mich bitte nicht falsch: Ich behaupte keineswegs, dass Verlage grundsätzlich schlecht sind. Meine Ängste mögen unbegründet sein – dennoch weiß ich, wie viel Mühe in meinen Seiten steckt. Daher möchte ich sicherstellen, dass diese Arbeit nicht verwässert wird. Es gibt einfach einige Aspekte, bei denen ich keine Kompromisse eingehen will. Beispielsweise sind ein professionelles Lektorat und Cover für mich Pflicht – hier benötige ich die Freiheit, mir meine Partner selbst auswählen zu können. In anderen Bereichen hingegen, möchte und muss ich selbst Hand anlegen – sei es beim Buchsatz, der Website, der gesamten Organisation oder den vielen kleinen Prozessen, die man erst nach und nach entdeckt. All dies sind wertvolle Erfahrungen, die ich gerne mache.

Ausblick 2025

Pünktlich zum Jahresende habe ich mein erstes Buch (Eisarion I – Der Sohn des Feuers) für die zweite Phase des Lektorats vorbereitet. Während Band 1 nun im Lektorat ist, widme ich mich derweil der Überarbeitung des zweiten Bands, damit dieser so bald wie möglich in die Testlesung gehen kann. Im Idealfall ist Band 2 lektoratsfertig, bevor die Releasephase von Band 1 beginnt.

Apropos Release von Band 1: Derzeit peile ich den Sommer/Herbst 2025 als Veröffentlichungszeitraum an. Allerdings werde ich mich nicht an einen starren Termin klammern, denn ich möchte das Projekt sorgfältig und ohne unnötigen Zeitdruck vollenden.

Ohne weiter ins Detail zu gehen – das mag vielleicht nach wenig klingen, doch all diese Prozesse nebenbei zu bewältigen, ist keine geringe Aufgabe. Unzählige kleine Zahnräder müssen ineinandergreifen und jedes Detail will sorgfältig bedacht sein.

Danke, dass ihr mich auf meiner Reise begleitet. Schaut euch gern auf meiner Homepage um, meldet euch für den Newsletter an und bleibt gespannt, was 2025 alles bereithält 😇.

In diesem Sinne – gehabt euch wohl, Wanderer von Valagur.

Euer Tex Vienix

Update #1

Auch wenn die Veröffentlichung dieser Seite noch ein wenig in der Zukunft liegt, möchte ich die Gelegenheit nutzen, euch über den aktuellen Stand meiner Arbeit zu informieren – bevor ich mich wieder in die Weiten von Valagur stürze, um das letzte Buch dieser wundervollen Reihe zu vollenden.

Die vergangenen Wochen waren sehr aufschlussreich für meine noch junge Autoren-Karriere. Unter anderem habe ich mein erstes Social-Media-Profil auf Instagram eröffnet, um Testleser zu finden. So habe ich fantastische Unterstützer entdeckt, die mich mit wertvollem Feedback und inspirierenden Eindrücken bereichern. In diesem Zuge möchte ich auch meinem Autoren-Kollegen Marcel Weiher erwähnen, der mir mit Rat und Tat zur Seite stand. Sein Buch Die Hüter der Siegel erscheint am 19.02.2025 – darauf könnte ihr euch schon sehr freuen 😊.

Zugegeben, meine Aktivitäten auf Instagram habe ich bisher eher vernachlässigt. Zum einen fällt es mir noch etwas schwer, mich in der Welt der sozialen Medien zurechtzufinden, zum anderen verschlingt es schlichtweg viel Zeit. Diese habe ich überwiegend in die finale Überarbeitung meines Debütromans gesteckt. Daher kann ich heute mit voller Freude verkünden, dass Eisarion I – Das erste Lied ins Lektorat gegangen ist. Ich bin natürlich etwas voreingenommen, aber wenn ihr mich fragt: Das Buch wird absolut großartig. 😊

Auch abseits der Überarbeitung war ich fleißig: 

Ich habe die gesamte Homepage aufgebaut. Parallel habe ich die Texte hierfür verfasst, etwa Beschreibungen der wichtigsten Charaktere, zur Welt von Valagur und zur Buchreihe selbst. Zudem habe ich die erste Version einer Weltkarte erstellt – ein weiterer wichtiger Schritt, der Valagur nun auch visuell zum Leben erweckt.

Wie geht es weiter?

Mit der Abgabe des Manuskripts für Buch 1 habe ich nun wieder Kopf und Herz frei, um die Finalisierung von Buch 5 voranzutreiben. Ich befinde mich in den letzten Zügen. Mein Ziel ist es, dieses Manuskript bis Dezember abzuschließen. Kurz darauf sollte das erste Manuskript aus dem Lektorat, aus Runde 1 zurückkommen. Etwa zu diesem Zeitpunkt möchte ich dann auch diese Homepage veröffentlichen und meine Instagram-Aktivität sukzessive steigern. Ende März steht dann der Termin für das Cover-Design an.

Bis dahin gilt es, alles mit der Druckerei zu klären, beziehungsweise den passenden Partner zu finden. Wer Empfehlungen oder Erfahrungen in diesem Bereich hat, darf mir gerne schreiben. 😊

Schließlich, wenn alles gut geht, möchte ich im Sommer mein erstes Buch veröffentlichen. Die restlichen Teile der Reihe möchte ich danach in möglichst rascher Folge hinterherschieben. Natürlich werde ich auf die Resonanz und die Entwicklung des ersten Buches Rücksicht nehmen müssen. Meine Bücher sind sehr umfangreich, und obwohl ich vieles selbst erledige, entstehen daher beträchtliche Kosten. Weil ich allerdings fest von meinem Werk überzeugt bin, ist es für mich das Mindeste, mein Buch in bestmöglicher Qualität auf den Markt zu bringen. Hierbei werde ich keinerlei Kompromisse eingehen.

In diesem Sinne – gehabt euch wohl, Wanderer von Valagur.

Euer Tex Vienix

Willkommen!

Willkommen auf meiner Homepage. Hier herrscht gerade noch gähnende Leere. Daher bin ich so frei, diesen ersten Beitrag mit einem kleinen Zitat zu füllen:

»Er steht hoch oben, blickt auf die Welt herab. Er erinnert sich an das Leid, das ihm widerfuhr. Er sieht das Leid, das anderen angetan wird. 

Er blickt hinab auf die Welt und toleriert es nicht länger. 

Mit einem ungehaltenen Grollen breitet er seine mächtigen Schwingen aus und stürzt in die Tiefe. «