
25. Mai 2026
Aus Tex Vienix wird Tian C. Dacre
Kategorie: Bekanntmachung, Vefandils Offenbarung
Liebe Community, liebe Leserinnen und Leser,
im Zuge meiner Neuausrichtung, die ich in meinem letzten Beitrag bereits angerissen habe, ist nun eine weitere Grundsatzentscheidung gefallen. Eine, die äußerlich vielleicht wie eine reine Nuance wirkt, innerlich jedoch viel mehr bedeutet.
Ich trenne künftig den Autorennamen klarer vom Verlags- und Veröffentlichungsumfeld.

Daher wird aus
Tex Vienix → Tian C. Dacre
Die wichtigsten Infos vorweg
Bevor ich im Detail erkläre, warum ich diesen Schritt gehe, hier zunächst eine kurze Übersicht.
- Ich veröffentliche künftige Bücher unter dem Autorennamen Tian C. Dacre.
- Tex Vienix bleibt als früheres Pseudonym sichtbar, wird künftig aber nicht mehr als aktiver Autorenname verwendet.
- Tex Vienix und Tian C. Dacre sind dieselbe Person.
- Vienix bleibt bestehen, künftig jedoch klarer als Verlag, Imprint und Veröffentlichungsumfeld.
- Die neue Struktur lautet: Tian C. Dacre = Autor, Vienix = Verlag / Imprint
- Bereits erschienene Ausgaben unter dem Namen Tex Vienix bleiben Teil desselben Werks.
- Künftige Veröffentlichungen, Neuauflagen und neue Ausgaben erscheinen unter Tian C. Dacre.
Für euch als Leserinnen und Leser ändert sich damit vor allem der Name auf dem Cover. Die Geschichten, Figuren und Welten bleiben bestehen.
Warum dieser Schritt notwendig wurde
Im letzten Beitrag habe ich bereits erklärt, warum ich meine bisherige Veröffentlichung neu ordne. Dort ging es vor allem um die Struktur von Eisarion, um die künftigen Cainan-Tagebücher und um die Frage, wie diese Geschichte für neue Leserinnen und Leser zugänglicher, klarer und ehrlicher präsentiert werden kann.
Vor allem aber ging es um meine Außenwirkung.
Zu diesen Gedanken kommt nun ein weiterer, sehr grundlegender hinzu – nämlich wie ich künftig auftreten möchte. Nicht nur mit einem einzelnen Buch oder einer Reihe. Sondern als Autor innerhalb eines langfristig gedachten Veröffentlichungsumfeldes.
Gehen wir hierfür ein Stück zurück. Genauer gesagt zur FBM 2025.
Auf dieser Messe, auf der mein Buch ausgestellt war und ich zum ersten Mal in größerem Rahmen als Autor auftrat, habe ich erstmals die Auswirkungen eines Aspekts gespürt, den ich bei der Wahl meines damaligen Pseudonyms nie wirklich bedacht hatte: Öffentlichkeit.
Dazu solltet ihr wissen, dass ich ursprünglich nie geplant hatte, mich selbst sichtbar zu machen. Meine Gedanken waren damals ganz andere Ich wollte still aus meinem kleinen Kämmerchen heraus Bücher schreiben, unter einem anderen Namen, ohne Gesicht und ohne größere persönliche Präsenz. Meine Romane sollten im Mittelpunkt stehen, nicht ich.
Dann veränderte sich vieles. Und leider komme ich auch in diesem Beitrag nicht darum herum, wieder über KI zu sprechen. Denn nicht zuletzt durch den heutigen Umgang mit ihr ist es für kunstschaffende Menschen wichtiger denn je geworden, sichtbar und erkennbar zu sein. Nicht als bloße Werbefläche, sondern als Mensch hinter dem Werk. Leserinnen und Leser wollen wissen, wer schreibt. Sie wollen spüren, dass dort jemand ist, der wirklich denkt, fühlt und zweifelt. Jemand mit Haltung und Handschrift, mit Herz und Seele.
Also zeigte ich nach und nach mehr von mir. Erst ein Gesicht. Dann eine Stimme. Ein Stück Persönlichkeit. Doch damals wusste ich noch nicht, wie schwierig es werden kann, ernsthaft in der Öffentlichkeit aufzutreten, wenn ein Name sich mehr wie eine fremde Kunstfigur anfühlt als wie ein Teil von einem selbst.
Denn genau das war Tex Vienix irgendwann für mich geworden.
Ein erschaffener Name. Ein Schutz. Eine Maske. Hinzu kam die Mütze, die eigentlich gar nicht zu mir passte, mich aber so gut tarnte, dass selbst mir nahestehende Menschen dreimal hinsehen mussten, um mich zu erkennen. Das alles hatte anfangs seinen Zweck. Gewiss, es gab mir Abstand und Sicherheit. Eine Art Grenze zwischen mir und der Welt. Aber Grenzen können nicht nur schützen. Sie können auch irgendwann zu eng werden.
Schließlich kam dieser Moment.
Das erste Händeschütteln. Der erste echte Auftritt. Die erste Begrüßung.
»Hallo, ich bin …«
Halt … Ich bin wer?
Und plötzlich blieb etwas in mir hängen.
Warum fühlt sich das so falsch an?
In diesem Augenblick bekam die Idee von Anonymität ihren ersten deutlichen Riss. Das Verstecken hinter einem Bildschirm, hinter einem erfundenen Namen, hinter einer Gestalt, die zwar von mir geschaffen war, aber doch nicht ganz zu mir passte. Ich wusste bereits damals, dass es so auf Dauer nicht funktionieren würde.
Trotzdem brauchte ich noch gut ein halbes Jahr, um die Erkenntnis reifen zu lassen. Vielleicht auch, um auf den richtigen Moment zu warten.
Warum gerade jetzt?
Diese Entscheidung kommt nicht zufällig. Und sie kommt nicht von heute auf morgen. Sie ist das Ergebnis einer Kette von Überlegungen, die schon lange in mir gearbeitet haben. Der Moment auf der Messe war nur der letzte, notwendige Anstoß. Der Pfeil, der die gespannte Sehne endlich löste.
Im Grunde reicht diese Entscheidung viel weiter zurück. Bis zu dem Tag, an dem ich beschlossen habe, meine Bücher selbst zu verlegen.
Damals habe ich mich nicht gerade für den einfachsten Weg entschieden. Ich habe mich dafür entschieden, meine Bücher selbst zu verlegen. Nicht, weil ich den klassischen Verlag grundsätzlich ablehne, sondern weil ich für dieses Projekt einen sehr eigenen Anspruch habe. Ich wollte bestimmen, wie diese Saga erscheint, wie sie gestaltet und präsentiert wird.
Mein Ziel war und ist es, mit Vienix ein Veröffentlichungsumfeld aufzubauen, das keinem professionellen Verlag in seinem Qualitätsanspruch nachstehen soll. Ein Ort, an dem Gestaltung, Inhalt, Sprache, Reihe, Kosmos und langfristige Planung zusammengehören. Nicht als lose Sammlung einzelner Bücher, sondern als tragfähiges Fundament.
Genau deshalb reicht ein rein persönliches Gefühl bei dieser Entscheidung nicht aus. Ja, Tex Vienix fühlte sich für mich zunehmend nicht mehr richtig an. Aber das wichtigere Argument liegt tiefer.
Die strukturellen Gründe
| Klarheit Autor, Verlag, Kosmos und Reihe werden sauber voneinander getrennt. |
Wiedererkennbarkeit Der Autorenname steht künftig eindeutig neben dem Veröffentlichungsumfeld. |
Wachstum Die Struktur kann spätere Bücher, Reihen und Projekte besser tragen. |
Es geht um Klarheit. Um Wiedererkennbarkeit, Marktorientierung und darum, eine Struktur zu schaffen, die wachsen kann.
Denn Vienix soll langfristig mehr sein als nur ein Name auf einem Cover. Ein Autor kann nicht zugleich der Verlag sein. Ein Verlag ist keine Buchreihe. Eine Buchreihe ist nicht der ganze Kosmos. Und ein Kosmos braucht wiederum einen Rahmen, in dem er verständlich und zugänglich bleibt.
Deshalb braucht es eine feste Ordnung. Einen Autor unter einem Label – und beide müssen nötigenfalls auch unabhängig voneinander agieren können. Kurz gesagt: Label und Autor dürfen nicht denselben Namen tragen.
Diese Umstellung fällt nun genau in den richtigen Moment. Durch die Neuordnung der Cainan-Reihe entsteht ohnehin ein Übergang. Meine Bücher werden neu ausgerichtet, Strukturen neu benannt und Leserwege sauberer gelegt. Wenn es also einen Zeitpunkt gibt, um auch diese grundlegende Namensfrage zu klären, dann jetzt.
Später wäre dieser Schritt deutlich schwerer zu erklären. Nach mehreren veröffentlichten Büchern, nach noch mehr Einträgen, Ausgaben, Veranstaltungen und gewachsenen Erwartungen wäre eine solche Änderung zwar nicht unmöglich, aber wesentlich komplizierter.
Jetzt hingegen lässt sich dieser Übergang noch sauber vollziehen, da noch nicht zu viele Bände erschienen und Reihenstrukturen noch nicht über Jahre hinweg fest in den Köpfen verankert sind.
Nichtsdestotrotz bleibt die bisherige Veröffentlichung bestehen. Sie wird nicht entwertet oder versteckt. Sie gehört zur frühen Phase dieses Projekts. Zu mir und diesem Label. Zu diesem gewaltigen und wundervollen Kosmos, der noch so viel vor sich hat.
Was mit Tex Vienix passiert
Tex Vienix verschwindet nicht einfach.
Dieser Name bleibt Teil der Chronik. Er gehört zur Entstehungsgeschichte meiner Bücher. Unter diesem Namen ist der erste große Schritt nach außen erfolgt. Der Sohn des Feuers wurde darunter veröffentlicht und viele von euch haben mich als Tex Vienix kennengelernt.
Deshalb wird Tex Vienix auch nicht ausgelöscht oder nachträglich so behandelt, als hätte es diesen Namen nie gegeben. Er bleibt sichtbar als früheres Pseudonym, rückt aber künftig in den Hintergrund.
Auf neuen Veröffentlichungen steht also nicht mehr Tex Vienix, sondern Tian C. Dacre.
Wichtig für bestehende Ausgaben
Wer bereits Bücher unter Tex Vienix besitzt, besitzt keine »falsche« Ausgabe. Diese Bücher bleiben gültig. Sie bleiben Teil desselben Werks und derselben Geschichte.
Genau deshalb werde ich sie auch nicht einfach vom Markt nehmen, überkleben oder so behandeln, als müsste man sie verbergen.
Was mit Vienix passiert
Vienix bleibt. Nur wird seine Rolle künftig klarer definiert.
Vienix ist nicht mehr Teil meines Autorennamens, sondern steht als Verlag, Imprint und Veröffentlichungsumfeld über den Büchern. Es ist der Ort, an dem diese Geschichten erscheinen. Der Rahmen, in dem Aldafýra, die Cainan-Tagebücher, Eisarion und spätere Projekte wie meine Schicksalsweber-Reihe zusammenlaufen.
Die neue Ordnung kurz & knapp zusammengefasst:
Tian C. Dacre schreibt.
Vienix veröffentlicht.
Aldafýra umfasst den ersten Kosmos.
Die Cainan-Tagebücher führen in diese Welt hinein.
Eisarion bleibt als erste Sammelbandlinie bestehen.
Und später wird dieses Gefüge weiter wachsen. Nicht nur mit mir allein. Auch andere können eines Tages Teil davon werden, wenn es passt und sich richtig anfühlt.
Diese Umstrukturierung ist daher nicht bloß eine formale Entscheidung. Sie ist der erste Schritt hin zu einer professionelleren, langfristig tragfähigeren Struktur. Ein Fundament, auf dem mehr stehen kann als ein einzelnes Buch. Mehr als eine einzelne Reihe oder ein einzelner Name. Ich habe noch Großes vor.
Warum Tian C. Dacre?
Ist Tian C. Dacre nicht wieder ein Pseudonym? Hatte ich nicht gerade erklärt, dass ich mich hinter einem erfundenen Namen irgendwann nicht mehr wohlgefühlt habe?
Ja, der Einwand liegt nahe. Vielleicht wirkt diese Entscheidung auf den ersten Blick auch widersprüchlich. Aber der Schein trügt. Lasst es mich erklären:
Ein Autorenname darf nicht beliebig sein. Er muss zu den Büchern passen, die er trägt. Zu ihrer Tonalität, zu ihrer Schwere und ihrer Dunkelheit. Zu dem, was sie langfristig erzählen wollen. Gleichzeitig muss er genug von mir selbst in sich tragen, damit ich mit ihm auftreten kann, ohne mich jedes Mal innerlich von mir selbst zu entfernen.
Dieser neue Name liegt viel näher an meinem echten Namen. Ganz offen gesagt habe ich auch überlegt, künftig einfach unter diesem „echten“ Namen aufzutreten. Am Ende habe ich mich jedoch dagegen entschieden. Nicht, weil es mir weiterhin um Anonymität ginge. Sondern weil mein Name für den literarischen Rahmen meiner Bücher einfach nicht stimmig genug ist. Er ist zu schlicht, zu alltäglich und an anderer Stelle bereits zu stark besetzt. Er trägt für mich nicht die Klangfarbe, die zu meinen Büchern passt.
Ich wollte aber auch keinen Namen, der wie eine Figur aus meinen Romanen klingt. Keinen Namen, der zu sehr nach Maske, Kunstgriff oder reinem Genre-Etikett wirkt. Der Name sollte eigenständig sein, aber nicht überladen. International lesbar, aber nicht austauschbar. Dunkel genug für meine Fantasy, aber nicht künstlich mythisiert.
Er sollte existieren.
Tian C. Dacre ist für mich dieser Schritt. Dieser Name ist klar vom Verlag getrennt. Er steht eigenständig neben Vienix. Und er steht für das, was meine Geschichten ausmacht: düstere, charaktergetriebene Fantasy über Schuld, Identität und Außenseitertum, durchzogen von philosophischer Schwere. Die Folgen von Entscheidungen, die nicht einfach verschwinden.
Aussprache
Gesprochen wird der Name offiziell so:
Ti-AN /siː/ Dey-ker
Mir ist bewusst, dass es bei einem solchen Namen unterschiedliche spontane Aussprachen geben kann. Das ist nicht schlimm und stört mich auch nicht. Offiziell werde ich ihn jedoch in dieser Form führen.
Zusammenfassung
Was sich für Leserinnen und Leser ändert
Im Grunde ändert sich für euch vor allem eines:
Der Name auf dem Cover.
Natürlich werden Autorenseiten, Social-Media-Profile, Newsletter, Shoptexte und Buchdaten nach und nach auf Tian C. Dacre ausgerichtet. Das gehört zu einer solchen Umstellung dazu. An manchen Stellen wird der alte Name noch eine Weile auftauchen, an anderen früher verschwinden. Dieser Übergang wird nicht an einem einzigen Tag abgeschlossen sein.
Was mit bereits erschienenen Ausgaben geschieht
Bereits gedruckte Ausgaben von Der Sohn des Feuers mit dem Namen Tex Vienix bleiben gültige Ausgaben. Sie werden nicht nachträglich entwertet, nicht aus dem Shop genommen und nicht als Fehler behandelt. Im Gegenteil.
Ich finde, sie haben ihren eigenen Platz und ihren eigenen Reiz. Wer eines dieser Bücher besitzt, besitzt damit ein ganz besonderes Stück. Eine Ausgabe, die es in dieser Form nicht wieder geben wird. Denn alle künftigen Ausgaben werden unter Tian C. Dacre erscheinen.
Was das konkret bedeutet
Sobald die aktuelle Tex-Vienix-Ausgabe ausverkauft ist, wird es diese Fassung nicht noch einmal geben. Inhaltlich bleibt das Werk natürlich bestehen. Aber diese konkrete Ausgabe, mit diesem Namen, gehört dann zur frühen Chronik von Vienix.
Die neue Ordnung im Überblick
Die künftig sichtbare Struktur lässt sich so zusammenfassen:
| Bereich | Name | Einordnung |
|---|---|---|
| Autor | Tian C. Dacre | Das ist der Name, unter dem ich künftig veröffentliche. |
| Früheres Pseudonym | Tex Vienix | Dieser Name bleibt als frühere Veröffentlichungsidentität sichtbar. |
| Verlag / Imprint | Vienix | Vienix bleibt das Veröffentlichungsumfeld und der Verlag hinter meinen Büchern. |
| Kosmos | Aldafýra | Aldafýra ist der Kosmos, in dem ein Großteil meiner Geschichten wurzeln. |
| Reihe | Die Cainan-Tagebücher | Die Cainan-Tagebücher bilden den zentralen Einstieg in diese Saga. |
| Sammelbandlinie | Eisarion | Eisarion bleibt als gebündelter Sammelband-Einstieg bestehen. |
Zum Schluss
Ich danke euch allen, die ihr mich auf diesem Weg begleitet.
Allen, die Der Sohn des Feuers bereits gelesen haben. Allen, die eines der frühen Exemplare besitzen. Allen, die meine Beiträge verfolgen, meine Umstrukturierung mittragen, Fragen stellen, warten, hoffen, mitdenken und dieser Welt, mir und meinem Schaffen eine Chance geben.
Eine solche Veränderung ist für mich keinesfalls klein. Auch ich zweifle und bin nicht bei jeder Entscheidung sicher, selbst wenn sie gut fundiert ist und sich richtig anfühlt.
Tex Vienix war der Anfang.
Unter Tian C. Dacre geht dieser Weg nun weiter.
In diesem Sinne
Gehabt euch wohl, Wanderer von Valagur
Tian C. Dacre
ehemals Tex Vienix
Vienix
Blog
25. Mai 2026
Aus Tex Vienix wird Tian C. Dacre
Kategorie: Bekanntmachung, Vefandils Offenbarung
Liebe Community, liebe Leserinnen und Leser,
im Zuge meiner Neuausrichtung, die ich in meinem letzten Beitrag bereits angerissen habe, ist nun eine weitere Grundsatzentscheidung gefallen. Eine, die äußerlich vielleicht wie eine reine Nuance wirkt, innerlich jedoch viel mehr bedeutet.
Ich trenne künftig den Autorennamen klarer vom Verlags- und Veröffentlichungsumfeld.

Daher wird aus
Tex Vienix → Tian C. Dacre
Die wichtigsten Infos vorweg
Bevor ich im Detail erkläre, warum ich diesen Schritt gehe, hier zunächst eine kurze Übersicht.
- Ich veröffentliche künftige Bücher unter dem Autorennamen Tian C. Dacre.
- Tex Vienix bleibt als früheres Pseudonym sichtbar, wird künftig aber nicht mehr als aktiver Autorenname verwendet.
- Tex Vienix und Tian C. Dacre sind dieselbe Person.
- Vienix bleibt bestehen, künftig jedoch klarer als Verlag, Imprint und Veröffentlichungsumfeld.
- Die neue Struktur lautet: Tian C. Dacre = Autor, Vienix = Verlag / Imprint
- Bereits erschienene Ausgaben unter dem Namen Tex Vienix bleiben Teil desselben Werks.
- Künftige Veröffentlichungen, Neuauflagen und neue Ausgaben erscheinen unter Tian C. Dacre.
Für euch als Leserinnen und Leser ändert sich damit vor allem der Name auf dem Cover. Die Geschichten, Figuren und Welten bleiben bestehen.
Warum dieser Schritt notwendig wurde
Im letzten Beitrag habe ich bereits erklärt, warum ich meine bisherige Veröffentlichung neu ordne. Dort ging es vor allem um die Struktur von Eisarion, um die künftigen Cainan-Tagebücher und um die Frage, wie diese Geschichte für neue Leserinnen und Leser zugänglicher, klarer und ehrlicher präsentiert werden kann.
Vor allem aber ging es um meine Außenwirkung.
Zu diesen Gedanken kommt nun ein weiterer, sehr grundlegender hinzu – nämlich wie ich künftig auftreten möchte. Nicht nur mit einem einzelnen Buch oder einer Reihe. Sondern als Autor innerhalb eines langfristig gedachten Veröffentlichungsumfeldes.
Gehen wir hierfür ein Stück zurück. Genauer gesagt zur FBM 2025.
Auf dieser Messe, auf der mein Buch ausgestellt war und ich zum ersten Mal in größerem Rahmen als Autor auftrat, habe ich erstmals die Auswirkungen eines Aspekts gespürt, den ich bei der Wahl meines damaligen Pseudonyms nie wirklich bedacht hatte: Öffentlichkeit.
Dazu solltet ihr wissen, dass ich ursprünglich nie geplant hatte, mich selbst sichtbar zu machen. Meine Gedanken waren damals ganz andere Ich wollte still aus meinem kleinen Kämmerchen heraus Bücher schreiben, unter einem anderen Namen, ohne Gesicht und ohne größere persönliche Präsenz. Meine Romane sollten im Mittelpunkt stehen, nicht ich.
Dann veränderte sich vieles. Und leider komme ich auch in diesem Beitrag nicht darum herum, wieder über KI zu sprechen. Denn nicht zuletzt durch den heutigen Umgang mit ihr ist es für kunstschaffende Menschen wichtiger denn je geworden, sichtbar und erkennbar zu sein. Nicht als bloße Werbefläche, sondern als Mensch hinter dem Werk. Leserinnen und Leser wollen wissen, wer schreibt. Sie wollen spüren, dass dort jemand ist, der wirklich denkt, fühlt und zweifelt. Jemand mit Haltung und Handschrift, mit Herz und Seele.
Also zeigte ich nach und nach mehr von mir. Erst ein Gesicht. Dann eine Stimme. Ein Stück Persönlichkeit. Doch damals wusste ich noch nicht, wie schwierig es werden kann, ernsthaft in der Öffentlichkeit aufzutreten, wenn ein Name sich mehr wie eine fremde Kunstfigur anfühlt als wie ein Teil von einem selbst.
Denn genau das war Tex Vienix irgendwann für mich geworden.
Ein erschaffener Name. Ein Schutz. Eine Maske. Hinzu kam die Mütze, die eigentlich gar nicht zu mir passte, mich aber so gut tarnte, dass selbst mir nahestehende Menschen dreimal hinsehen mussten, um mich zu erkennen. Das alles hatte anfangs seinen Zweck. Gewiss, es gab mir Abstand und Sicherheit. Eine Art Grenze zwischen mir und der Welt. Aber Grenzen können nicht nur schützen. Sie können auch irgendwann zu eng werden.
Schließlich kam dieser Moment.
Das erste Händeschütteln. Der erste echte Auftritt. Die erste Begrüßung.
»Hallo, ich bin …«
Halt … Ich bin wer?
Und plötzlich blieb etwas in mir hängen.
Warum fühlt sich das so falsch an?
In diesem Augenblick bekam die Idee von Anonymität ihren ersten deutlichen Riss. Das Verstecken hinter einem Bildschirm, hinter einem erfundenen Namen, hinter einer Gestalt, die zwar von mir geschaffen war, aber doch nicht ganz zu mir passte. Ich wusste bereits damals, dass es so auf Dauer nicht funktionieren würde.
Trotzdem brauchte ich noch gut ein halbes Jahr, um die Erkenntnis reifen zu lassen. Vielleicht auch, um auf den richtigen Moment zu warten.
Warum gerade jetzt?
Diese Entscheidung kommt nicht zufällig. Und sie kommt nicht von heute auf morgen. Sie ist das Ergebnis einer Kette von Überlegungen, die schon lange in mir gearbeitet haben. Der Moment auf der Messe war nur der letzte, notwendige Anstoß. Der Pfeil, der die gespannte Sehne endlich löste.
Im Grunde reicht diese Entscheidung viel weiter zurück. Bis zu dem Tag, an dem ich beschlossen habe, meine Bücher selbst zu verlegen.
Damals habe ich mich nicht gerade für den einfachsten Weg entschieden. Ich habe mich dafür entschieden, meine Bücher selbst zu verlegen. Nicht, weil ich den klassischen Verlag grundsätzlich ablehne, sondern weil ich für dieses Projekt einen sehr eigenen Anspruch habe. Ich wollte bestimmen, wie diese Saga erscheint, wie sie gestaltet und präsentiert wird.
Mein Ziel war und ist es, mit Vienix ein Veröffentlichungsumfeld aufzubauen, das keinem professionellen Verlag in seinem Qualitätsanspruch nachstehen soll. Ein Ort, an dem Gestaltung, Inhalt, Sprache, Reihe, Kosmos und langfristige Planung zusammengehören. Nicht als lose Sammlung einzelner Bücher, sondern als tragfähiges Fundament.
Genau deshalb reicht ein rein persönliches Gefühl bei dieser Entscheidung nicht aus. Ja, Tex Vienix fühlte sich für mich zunehmend nicht mehr richtig an. Aber das wichtigere Argument liegt tiefer.
Die strukturellen Gründe
| Klarheit Autor, Verlag, Kosmos und Reihe werden sauber voneinander getrennt. |
Wiedererkennbarkeit Der Autorenname steht künftig eindeutig neben dem Veröffentlichungsumfeld. |
Wachstum Die Struktur kann spätere Bücher, Reihen und Projekte besser tragen. |
Es geht um Klarheit. Um Wiedererkennbarkeit, Marktorientierung und darum, eine Struktur zu schaffen, die wachsen kann.
Denn Vienix soll langfristig mehr sein als nur ein Name auf einem Cover. Ein Autor kann nicht zugleich der Verlag sein. Ein Verlag ist keine Buchreihe. Eine Buchreihe ist nicht der ganze Kosmos. Und ein Kosmos braucht wiederum einen Rahmen, in dem er verständlich und zugänglich bleibt.
Deshalb braucht es eine feste Ordnung. Einen Autor unter einem Label – und beide müssen nötigenfalls auch unabhängig voneinander agieren können. Kurz gesagt: Label und Autor dürfen nicht denselben Namen tragen.
Diese Umstellung fällt nun genau in den richtigen Moment. Durch die Neuordnung der Cainan-Reihe entsteht ohnehin ein Übergang. Meine Bücher werden neu ausgerichtet, Strukturen neu benannt und Leserwege sauberer gelegt. Wenn es also einen Zeitpunkt gibt, um auch diese grundlegende Namensfrage zu klären, dann jetzt.
Später wäre dieser Schritt deutlich schwerer zu erklären. Nach mehreren veröffentlichten Büchern, nach noch mehr Einträgen, Ausgaben, Veranstaltungen und gewachsenen Erwartungen wäre eine solche Änderung zwar nicht unmöglich, aber wesentlich komplizierter.
Jetzt hingegen lässt sich dieser Übergang noch sauber vollziehen, da noch nicht zu viele Bände erschienen und Reihenstrukturen noch nicht über Jahre hinweg fest in den Köpfen verankert sind.
Nichtsdestotrotz bleibt die bisherige Veröffentlichung bestehen. Sie wird nicht entwertet oder versteckt. Sie gehört zur frühen Phase dieses Projekts. Zu mir und diesem Label. Zu diesem gewaltigen und wundervollen Kosmos, der noch so viel vor sich hat.
Was mit Tex Vienix passiert
Tex Vienix verschwindet nicht einfach.
Dieser Name bleibt Teil der Chronik. Er gehört zur Entstehungsgeschichte meiner Bücher. Unter diesem Namen ist der erste große Schritt nach außen erfolgt. Der Sohn des Feuers wurde darunter veröffentlicht und viele von euch haben mich als Tex Vienix kennengelernt.
Deshalb wird Tex Vienix auch nicht ausgelöscht oder nachträglich so behandelt, als hätte es diesen Namen nie gegeben. Er bleibt sichtbar als früheres Pseudonym, rückt aber künftig in den Hintergrund.
Auf neuen Veröffentlichungen steht also nicht mehr Tex Vienix, sondern Tian C. Dacre.
Wichtig für bestehende Ausgaben
Wer bereits Bücher unter Tex Vienix besitzt, besitzt keine »falsche« Ausgabe. Diese Bücher bleiben gültig. Sie bleiben Teil desselben Werks und derselben Geschichte.
Genau deshalb werde ich sie auch nicht einfach vom Markt nehmen, überkleben oder so behandeln, als müsste man sie verbergen.
Was mit Vienix passiert
Vienix bleibt. Nur wird seine Rolle künftig klarer definiert.
Vienix ist nicht mehr Teil meines Autorennamens, sondern steht als Verlag, Imprint und Veröffentlichungsumfeld über den Büchern. Es ist der Ort, an dem diese Geschichten erscheinen. Der Rahmen, in dem Aldafýra, die Cainan-Tagebücher, Eisarion und spätere Projekte wie meine Schicksalsweber-Reihe zusammenlaufen.
Die neue Ordnung kurz & knapp zusammengefasst:
Tian C. Dacre schreibt.
Vienix veröffentlicht.
Aldafýra umfasst den ersten Kosmos.
Die Cainan-Tagebücher führen in diese Welt hinein.
Eisarion bleibt als erste Sammelbandlinie bestehen.
Und später wird dieses Gefüge weiter wachsen. Nicht nur mit mir allein. Auch andere können eines Tages Teil davon werden, wenn es passt und sich richtig anfühlt.
Diese Umstrukturierung ist daher nicht bloß eine formale Entscheidung. Sie ist der erste Schritt hin zu einer professionelleren, langfristig tragfähigeren Struktur. Ein Fundament, auf dem mehr stehen kann als ein einzelnes Buch. Mehr als eine einzelne Reihe oder ein einzelner Name. Ich habe noch Großes vor.
Warum Tian C. Dacre?
Ist Tian C. Dacre nicht wieder ein Pseudonym? Hatte ich nicht gerade erklärt, dass ich mich hinter einem erfundenen Namen irgendwann nicht mehr wohlgefühlt habe?
Ja, der Einwand liegt nahe. Vielleicht wirkt diese Entscheidung auf den ersten Blick auch widersprüchlich. Aber der Schein trügt. Lasst es mich erklären:
Ein Autorenname darf nicht beliebig sein. Er muss zu den Büchern passen, die er trägt. Zu ihrer Tonalität, zu ihrer Schwere und ihrer Dunkelheit. Zu dem, was sie langfristig erzählen wollen. Gleichzeitig muss er genug von mir selbst in sich tragen, damit ich mit ihm auftreten kann, ohne mich jedes Mal innerlich von mir selbst zu entfernen.
Dieser neue Name liegt viel näher an meinem echten Namen. Ganz offen gesagt habe ich auch überlegt, künftig einfach unter diesem „echten“ Namen aufzutreten. Am Ende habe ich mich jedoch dagegen entschieden. Nicht, weil es mir weiterhin um Anonymität ginge. Sondern weil mein Name für den literarischen Rahmen meiner Bücher einfach nicht stimmig genug ist. Er ist zu schlicht, zu alltäglich und an anderer Stelle bereits zu stark besetzt. Er trägt für mich nicht die Klangfarbe, die zu meinen Büchern passt.
Ich wollte aber auch keinen Namen, der wie eine Figur aus meinen Romanen klingt. Keinen Namen, der zu sehr nach Maske, Kunstgriff oder reinem Genre-Etikett wirkt. Der Name sollte eigenständig sein, aber nicht überladen. International lesbar, aber nicht austauschbar. Dunkel genug für meine Fantasy, aber nicht künstlich mythisiert.
Er sollte existieren.
Tian C. Dacre ist für mich dieser Schritt. Dieser Name ist klar vom Verlag getrennt. Er steht eigenständig neben Vienix. Und er steht für das, was meine Geschichten ausmacht: düstere, charaktergetriebene Fantasy über Schuld, Identität und Außenseitertum, durchzogen von philosophischer Schwere. Die Folgen von Entscheidungen, die nicht einfach verschwinden.
Aussprache
Gesprochen wird der Name offiziell so:
Ti-AN /siː/ Dey-ker
Mir ist bewusst, dass es bei einem solchen Namen unterschiedliche spontane Aussprachen geben kann. Das ist nicht schlimm und stört mich auch nicht. Offiziell werde ich ihn jedoch in dieser Form führen.
Zusammenfassung
Was sich für Leserinnen und Leser ändert
Im Grunde ändert sich für euch vor allem eines:
Der Name auf dem Cover.
Natürlich werden Autorenseiten, Social-Media-Profile, Newsletter, Shoptexte und Buchdaten nach und nach auf Tian C. Dacre ausgerichtet. Das gehört zu einer solchen Umstellung dazu. An manchen Stellen wird der alte Name noch eine Weile auftauchen, an anderen früher verschwinden. Dieser Übergang wird nicht an einem einzigen Tag abgeschlossen sein.
Was mit bereits erschienenen Ausgaben geschieht
Bereits gedruckte Ausgaben von Der Sohn des Feuers mit dem Namen Tex Vienix bleiben gültige Ausgaben. Sie werden nicht nachträglich entwertet, nicht aus dem Shop genommen und nicht als Fehler behandelt. Im Gegenteil.
Ich finde, sie haben ihren eigenen Platz und ihren eigenen Reiz. Wer eines dieser Bücher besitzt, besitzt damit ein ganz besonderes Stück. Eine Ausgabe, die es in dieser Form nicht wieder geben wird. Denn alle künftigen Ausgaben werden unter Tian C. Dacre erscheinen.
Was das konkret bedeutet
Sobald die aktuelle Tex-Vienix-Ausgabe ausverkauft ist, wird es diese Fassung nicht noch einmal geben. Inhaltlich bleibt das Werk natürlich bestehen. Aber diese konkrete Ausgabe, mit diesem Namen, gehört dann zur frühen Chronik von Vienix.
Die neue Ordnung im Überblick
Die künftig sichtbare Struktur lässt sich so zusammenfassen:
| Bereich | Name | Einordnung |
|---|---|---|
| Autor | Tian C. Dacre | Das ist der Name, unter dem ich künftig veröffentliche. |
| Früheres Pseudonym | Tex Vienix | Dieser Name bleibt als frühere Veröffentlichungsidentität sichtbar. |
| Verlag / Imprint | Vienix | Vienix bleibt das Veröffentlichungsumfeld und der Verlag hinter meinen Büchern. |
| Kosmos | Aldafýra | Aldafýra ist der Kosmos, in dem ein Großteil meiner Geschichten wurzeln. |
| Reihe | Die Cainan-Tagebücher | Die Cainan-Tagebücher bilden den zentralen Einstieg in diese Saga. |
| Sammelbandlinie | Eisarion | Eisarion bleibt als gebündelter Sammelband-Einstieg bestehen. |
Zum Schluss
Ich danke euch allen, die ihr mich auf diesem Weg begleitet.
Allen, die Der Sohn des Feuers bereits gelesen haben. Allen, die eines der frühen Exemplare besitzen. Allen, die meine Beiträge verfolgen, meine Umstrukturierung mittragen, Fragen stellen, warten, hoffen, mitdenken und dieser Welt, mir und meinem Schaffen eine Chance geben.
Eine solche Veränderung ist für mich keinesfalls klein. Auch ich zweifle und bin nicht bei jeder Entscheidung sicher, selbst wenn sie gut fundiert ist und sich richtig anfühlt.
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